Thüringen: „Frau“ beschäftigt die Polizei in Apolda – witzig finden die Beamten das nicht

Die Polizei in Thüringen hatte Sonntagnacht mit einem „Notruf“ der anderen Art zu tun. (Symbolbild)
Die Polizei in Thüringen hatte Sonntagnacht mit einem „Notruf“ der anderen Art zu tun. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / vmd-images

Thüringen. Bei der Polizei in Thüringen ging Sonntagnacht ein etwas anderer Notruf ein – mit ärgerlichen Konsequenzen.

Angeblich handelte es sich bei dem Notruf um eine Frau aus Thüringen, die sich als Täterin eines Tankstellenüberfalls ausgab.

Thüringen: Frau will sich stellen

Die Frau aus Thüringen gab im Gespräch der Notrufzentrale an, dass sie sich nach ihrer Tat stellen wolle. Nach ihrer Aussage beendete sie das Telefonat und die Ermittlungen der Polizeibeamten begannen...

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Das ist Thüringen:

  • ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
  • die Hauptstadt ist Erfurt
  • gegründet wurde Thüringen am 1. Mai 1920
  • die Wiedergründung fand am 3. Oktober 1990 statt
  • seit dem 4. März 2020 ist Bodo Ramelow (Die Linke) amtierender Ministerpräsident

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Thüringen: Ermittlungen führten ins Leere

Die zuständigen Polizeibeamten konnten während ihrer Ermittlungen jedoch weder Zusammenhänge der angeblichen Tat bestätigen noch einen ähnlichen Tathergang ermitteln. Somit blieben die Polizisten mit einer leeren Aussage ohne Anhaltspunkte zurück – bis auf einen: die Nummer der angeblichen Frau.

Als die Beamten die angebliche Inhaberin des Handys ausmachten, von dem aus der Anruf getätigt worden war, waren sie überrascht, als sie den Namen eines Mannes lasen, der in Apolda gemeldet war.

Doch es kam es noch skurriler...

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Thüringen: Viel Arbeit um Nichts

Denn als sich die Polizei auf den Weg zum Anrufer nach Apolda machte, stellten sie fest, dass der Anrufer den Notruf zum Spaß missbraucht hatte.

Er gab in einem Gespräch mit den Beamten zu, dass er sich lediglich einen Scherz hatte erlauben wollen. Für de Notruf hatte er seine Stimme verstellt, um weiblich zu klingen und seiner ausgedachten Rolle mehr Glaubwürdigkeit zu schenken.

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Die Ermittlungen zum angeblichen Tankstellenüberfall konnten somit umgehend eingestellt werden. Nun liegt gegen 22-Jährigen eine Anzeige vor: Das Ende eines unlustigen Klingelstreichs. (ali/dpa)