Gotha: Stadt kauft maroden Hauptbahnhof – „Endlich!“

Charme versprüht die Stadt Gotha sonst durch ihre vereinzelt alten Bahnen. Der Hauptbahnhof passt für viele Einwohner aus Gotha hier nicht ins Bild. (Symbolbild)
Charme versprüht die Stadt Gotha sonst durch ihre vereinzelt alten Bahnen. Der Hauptbahnhof passt für viele Einwohner aus Gotha hier nicht ins Bild. (Symbolbild)
Foto: 6.000 Quadratmeter

Gotha. Bewohner aus Gotha haben nun allen Grund zu feiern – denn der Hauptbahnhof in Gotha soll endlich saniert werden.

Hauptbahnhof in Gotha soll in neuem Licht erstrahlen

Der Hauptbahnhof in Gotha ist nun Eigentum der Stadt. Das bestätigte der Oberbürgermeister Knut Kreuch am Mittwoch bei einer Stadtratssitzung.

Seit zehn Jahren war der Hauptbahnhof nun in Privatbesitz. Der Vorbesitzer hatte das Gebäude beinahe vollständig verfallen lassen. Nun soll der Hauptbahnhof in Gotha saniert und umgebaut werden, um in altem Glanz strahlen zu können.

Das Konzept für die Sanierung will die Stadt gemeinsam mit den Bürgern aus Gotha und der Deutschen Bahn erarbeiten. So wird es ein Herzensprojekt für alle Gothaer.

Die Arbeiten werden nach Einschätzung des Oberbürgermeisters jedoch mindestens drei Jahre in Anspruch nehmen. Mit ersten Sicherungsarbeiten werde aber bereits in Kürze begonnen.

Bewohner aus Gotha können es kaum abwarten

Bewohner aus Gotha können ihr Glück kaum fassen und freuen sich riesig über die Pläne der Stadt. Auf Facebook kommentiert eine Frau: „Endlich!!!“.

Eine andere schreibt: „Hoffentlich liegen die Pläne für die Sanierung schon parat und die Arbeiten beginnen bald. Der Bahnhof ist wirklich so schäbbig und passt gar nicht ins Bild dieser schönen Stadt.“

______________________________

Mehr Themen aus aus Thüringen:

Corona in Thüringen: Gegen den Trend – Zahl der Neuinfektionen gestiegen

Wetter in Thüringen: Sonne hat am Wochenende keine Chance – doch DIESE Aussichten machen Mut

Gotha: Pfauen laufen frei durch die Stadt – Besitzer hat kuriose Erklärung

_____________________________

Mit der Meinung sind die beiden nicht allein. Denn für viele Gothaer und Reisende bedeutet das große Gelände, 6.000 Quadratmeter pure Abscheu.

Insbesonders die Bahnhofshalle war über die Jahre zunehmend verfallen. Umso mehr freuen sich die Bewohner nun über das Projekt. Auch wenn sie sich hierfür noch ein wenig gedulden müssen. (mbe)