Hund in Thüringen: Kevin hat's drauf! Ungewöhnlich, was DIESER Border Collie erschnüffeln kann

Drei Erziehungsfehler bei Hunden, die du besser nicht machen solltest

Drei Erziehungsfehler bei Hunden, die du besser nicht machen solltest

Du willst einen braven Hund? Dann solltest du diese Erziehungsfehler nicht machen.

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Dieser Hund aus Thüringen ist ein ganz besonderer! Denn Border Collie Kevin erschnüffelt Dinge, wie wir wohl niemals riechen würden.

Dienst-Hund Kevin spürt für die Polizei Thüringen Handys und Tablets auf! Die Erfahrungen mit dem Border Collie seien so positiv, dass sich die Polizei entschlossen habe, einen weiteren Hund für diese Aufgabe auszubilden, sagte eine Sprecherin der Landespolizeidirektion Thüringen.

Hund in Thüringen: Ausbildung dauert etwa zwölf Wochen

Hund Kevin sei seit Oktober 2020 bei der Polizei, um zum Beispiel USB-Sticks, Festplatten, Tablets oder Smartphones zu suchen. Bei mehreren Einsätzen in den vergangenen Monaten habe der Hund elektronische Datenträger aufgefunden und sichergestellt.

Er und seine Hundeführerin sind Teil der Dienst-Hundestaffel Nordthüringen. Kevin sei ausschließlich für das Aufspüren von elektronischen Datenträgern ausgebildet und vom Land für diesen Zweck gekauft worden, sagte die Sprecherin der Landespolizeidirektion.

Die Erfahrungen aus anderen Bundesländern mit Datenträger-Spürhunden hätten gezeigt, dass die Hunde diese Technik dann am besten fänden, wenn sie ausschließlich darauf spezialisiert worden seien – statt zum Beispiel zu versuchen, einem Brandmittel-Spürhund beizubringen, neben brennbaren Stoffen auch noch Datenträger zu finden. „Die Dauer der Ausbildung beträgt etwa zwölf Wochen“, sagte die Sprecherin.

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Der Haushund als Begleiter des Menschen:

  • Domestizierung fand vor etwa 15.000 bis 100.000 Jahren statt
  • die wilde Stammform ist der Wolf
  • weltweit gibt es etwa 500 Millionen Haushunde
  • allein in Deutschland leben 9 Millionen als Haustiere

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Die Spürhunde der Polizei arbeiten vor allem mit ihrer Nase. Ihr Geruchssinn ist so fein, dass sie die Gerüche bestimmter Stoffe wahrnehmen können, die für menschliche Nasen unauffindbar sind. Im Fall von Datenträger-Spürhunden riechen die Tiere nach Angaben der Landespolizeidirektion tatsächlich den produktspezifischen Eigengeruch etwa von Smartphones oder USB-Sticks.

Zudem gibt es bei der Landespolizei beispielsweise Hunde, die Drogen und Bargeld, Sprengstoff, Brandmittel oder auch Leichen riechen und damit aufspüren können. Um Hunde zu Spürhunden zu machen, wird in der Ausbildung der Tiere vor allem ihr Spieltrieb genutzt.

Hund in Thüringen: Dienst-Hundeführer bekommen finanzielle Unterstützung

Seit einiger Zeit schon sind die Dienst-Hunde so wichtig für die Thüringer Polizei, dass 2019 sogar ihre Altersversorgung verbessert wurde. Dienst-Hundeführer, die die Tiere auch nach deren Ausscheiden aus dem Polizeidienst weiter behalten und pflegen, bekommen nun eine finanzielle Unterstützung vom Land für Futter und Pflege der Tiere in Höhe von 50 Euro pro Monat sowie die möglicherweise anfallenden Tierarztkosten ersetzt.

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„Hundeführer und Dienst-Hund waren ein Leben lang ein Team. Da dürfen wir dieses Band im Alter des Tieres nicht herzlos zerschneiden“, hatte Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) zur Begründung der Regelung gesagt. Die bis dahin geltende Praxis sah ein deutlich bürokratischeres Verfahren vor, um Hundeführern die Möglichkeit zu geben, ihren Dienst-Hund auch nach dessen Ausscheiden aus dem Dienst des Landes zu behalten.

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Nach Angaben der Polizei Thüringen entscheiden die Hundeführer selbst, ob sie ihren Dienst-Hund privat weiter halten wollen, wenn er aus dem Dienst scheidet – oder ob sie ihn abgeben. Viele Beamte betreuen ihren Hund aber weiter bis zu seinem Lebensende. (dpa)