Kreis Nordhausen: Fotofalle schnappt zu! Dieses Bild wirft Fragen auf

Die Fotofalle im Kreis Nordhausen hat wieder zugeschlagen! (Symbolbild)
Die Fotofalle im Kreis Nordhausen hat wieder zugeschlagen! (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Gottfried Czepluch

Die Fotofalle hat wieder zugeschnappt!

Im Landkreis Nordhausen sind gleich zwei Vierbeiner in die Fotofalle getappt. Doch das Bild lässt noch einige Fragen offen.

Landkreis Nordhausen: Vierbeiner tappen in Fotofalle

Der Schnappschuss entstand schon am 16. März, jetzt teilt das Umweltministerium die Entdeckung aber auch mit der Öffentlichkeit.

Gleich zwei Wölfe sind nämlich in die Fotofalle im Kreis Nordhausen getappt. Die Aufnahme stammt aus einer auf dem Gebiet des Stiftforstbetriebs Ilfeld aufgestellten Fotofalle des Bundes für Umwelt und Naturschutz.

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Diese Fragen sind noch offen

In der Vergangenheit habe es bereits einzelne Aufnahmen von Wölfen aus dieser Gegend gegeben, hieß es seitens des Ministeriums. Ob es sich bei den Tieren von den aktuellen Aufnahmen um durchziehende Graupelze handelt, oder sie sich dort vielleicht ein Revier gesucht haben, solle ein weiteres Monitoring ergeben.

Mitte 2019 wurde bereits über eine Wölfin bei Ilfeld in der Gemeinde Harztor berichtet. Sollten nun etwa Kotproben Gen-Hinweise auf diese Fähe liefern, könnte dies bedeuten, dass es eine weitere standorttreue Wölfin in Thüringen gibt.

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Bislang geht das Umweltministerium von einem Wolfspaar bei Ohrdruf und zwei weiteren Wölfinnen im Südthüringen aus, die feste Reviere im Freistaat bezogen haben. In der Zählung der sesshaften Tiere berücksichtigt das Ministerium dabei allerdings nicht den Nachwuchs des Ohrdrufer Wolfspaar.

Es wird davon ausgegangen, dass die jüngeren Tiere auf der Suche nach eigenen Revieren abwandern. Als standorttreu werden Wölfe bezeichnet, wenn Fachleute über einen längeren Zeitraum ihr Vorkommen über Genanalysen nachweisen. (dpa)