Thüringer Polizei hat es auf Urlauber abgesehen – dabei geht ER den Beamten ins Netz

Eigentlich hatte es die Autobahnpolizei in Thüringen auf Wohnmobile und -anhänger abgesehen. (Symbolfoto)
Eigentlich hatte es die Autobahnpolizei in Thüringen auf Wohnmobile und -anhänger abgesehen. (Symbolfoto)
Foto: IMAGO / localpic

Hermsdorf. Das Augenmerk der Polizei Thüringen hat am Samstag eigentlich auf Wohnmobilen und Wohnanhängergespannen gelegen. Also vornehmlich Urlauber, die in oder durch Thüringen reisen.

Doch bei großangelegten Kontrollen auf der A4, A39 und A38 ging den Thüringer Beamten ein anderer Fisch ins Netz.

Thüringen: Autobahnpolizei nimmt Urlauber ins Visier

40 Polizisten waren am Samstag im Einsatz, um die Fahrzeugsicherheit und die Fahrtauglichkeit von rund 130 Fahrzeugen zu prüfen. Neben Wohnmobilen und Wohnwagen zogen die Beamten aber auch Kleintransporter aus dem Verkehr.

Unterstützung erhielt die Autobahnpolizei von mobilen Schwerlastwaagen. Sie prüfen, ob ein Fahrzeug geladen hat.

Bei den Camping-Urlaubern gab es beinahe nichts zu beanstanden. Hier und da musste die Ladung gesichert oder eine Gasflasche abgedreht werden.

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Nicht so tadellos fielen fünf Kleintransport-Fahrer auf. Eine Band hatte ihren Wagen zu 48 Prozent überladen, ein Umzugswagen wies 40 Prozent Überladung auf. Spitzenreiter war ein Paket-Transporter mit 57 Prozent Überladung. Alle Fahrzeugführer mussten ihre Ladung auf einen weiteren Transporter verteilen und Strafe zahlen.

Manöver vor Kontrolle macht Polizei Thüringen stutzig

Besonders auffällig verhielten sich zwei Männer auf der A4. Kurz vor der Kontrollstelle wechselten sie die Plätze. Das erweckte die Neugierde der Autobahnpolizei. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der ursprüngliche Fahrer keinen gültigen Führerschein hatte – aber dafür jetzt eine Anzeige am Hals. (mb)