Ilm-Kreis: Fußgänger (51) angeblich angefahren – vor Ort kommt die Wahrheit ans Licht

Der Unfall aus dem Ilm-Kreis stellt sich anders als gedacht heraus. (Symbolbild)
Der Unfall aus dem Ilm-Kreis stellt sich anders als gedacht heraus. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Tim Oelbermann

Ilm-Kreis. Als am frühen Mittwochabend das Telefon der Thüringer Polizei klingelte, ahnten die Beamten noch nicht, mit was für einem Fall aus dem Ilm-Kreis sie es zutun haben würden.

Ein 51-jähriger Mann aus dem Ilm-Kreis war am anderen Ende der Leitung. Er berichtete, dass er gerade als Fußgänger unterwegs von einem Auto angefahren und verletzt wurde. Die Polizei rückte aus – vor Ort sollte dann die ganze Wahrheit ans Licht kommen.

Ilm-Kreis: Situation ereignet sich anders als gedacht

Schnell eilte die Polizei inklusive Rettungskräften zum vermeintlichen Unfallort. Dort fanden sie den 51-Jährigen zwar vor, dieser war jedoch stark alkoholisiert und zeigte sich aggressiv gegenüber den Beamten und Rettungskräften.

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Das ist das Bundesland Thüringen:

  • der Freistaat Thüringen hat rund 2,1 Millionen Einwohner auf 16.000 Quadratkilometer Fläche
  • Landeshauptstadt und zugleich größte Stadt ist Erfurt
  • weist eine hohe Dichte an wichtigen Kulturstätten auf, darunter das „Klassische Weimar“ (Unesco-Weltkulturerbe), das Bauhaus in Weimar und die Wartburg bei Eisenach
  • Ministerpräsident ist Bodo Ramelow (Linke), regierende Parteien sind Linke, SPD, Grüne

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Ein Puster in den Atemalkoholtest verriet: Der 51-Jährige hatte 1,3 Promille auf dem Kessel.

Ilm-Kreis: Beamten nehmen Unfall auf - dann passiert DAS

Trotzdem nahmen die Beamten den Unfall auf. Hierbei zeigte sich jedoch, dass es nie zu einem tatsächlichen Unfall gekommen war und der Mann ebenfalls überhaupt nicht verletzt war.

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Den unnötigen Einsatz fand die Thüringer Polizei weniger witzig. Deswegen ermitteln die Beamten nun gegen den 51-Jährigen wegen des Vortäuschens einer Straftat. (mbe)