Wetter in Thüringen: DWD warnt – Gewitter im Anmarsch!

Nach dem herrlichen Sommertag am Samstag ziehen Unwetter auf. (Archivbild)
Nach dem herrlichen Sommertag am Samstag ziehen Unwetter auf. (Archivbild)
Foto: Daniela Tröger / ThüringenForst

Erfurt. Erst Super-Sommer-Wetter am Samstag in Thüringen! Doch nach der Hitze kommt der kurze Umschwung. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Schauern und Gewittern.

Wie gefährlich ist die Lage?

Wetter in Thüringen: Höchstwerte um die 30 Grad

An vielen Orten waren die vergangenen Tage eher trist und grau. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ändert sich das jetzt. In den kommenden Tagen erwarten die Meteorologen in Thüringen einen Mix aus Sonne und Wolken.

Richtig warm und sonnig soll es am Samstag werden. „Das dürfte ein ungestörter Ferientag werden“, so der DWD-Sprecher.

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Die Temperaturen verdienten die Beschreibung hochsommerlich: So sollen in Erfurt, Jena & Co. die Werte an der 30-Grad-Marke kratzen. Insofern lohnt sich ein Ausflug zum Badesee inklusive Eis. Etwas kälter wird es in demnach in den Gebirgslagen.

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Höchstwerte in Erfurt:

  • Samstag: 29 Grad
  • Sonntag: 27 Grad
  • Montag: 26 Grad
  • Dienstag: 26 Grad
  • Mittwoch: 24 Grad
  • Donnerstag: 25 Grad
  • Freitag: 26 Grad

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Wetter in Thüringen: Sonntag drohen Sommergewitter

In der Nacht zu Sonntag steigt dann aber die Gefahr von Gewittern und Regen. Am Sonntag kann es schauern und gewittern. „Es kann auch Starkregen geben, aber eher in Form von normalen Sommergewittern“, so der Experte.

Bei schwachem Wind sinken die Temperaturen in der Nacht auf 17 bis 14 Grad.

Angst vor steigenden Wasserpegeln müssten die Menschen nach den Unwettern eher nicht haben. „Die Wasserstände sind inzwischen so weit gesunken, dass Regen erst einmal kein Problem sein sollte.“

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Damit der Badespaß an den sonnigen Tagen sorglos bleibt, warnt die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes vor leichtsinnigem Verhalten. Bei hochsommerlichem Wetter sollten sich Badegäste unbedingt langsam an die Wassertemperaturen gewöhnen, bevor sie in Seen oder andere Gewässer springen.

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„Der Körper muss sich an den Temperaturwechsel gewöhnen können, damit der Kreislauf nicht zu sehr belastet wird“, heißt es in einer DRK-Mitteilung. (dpa/red)