Saalfeld: Kinder treiben angeblich hilflos auf Stausee – dann gibt es Entwarnung

Saalfeld: Auf dem Hohewartestausee sollen Kinder hilflos in Booten getrieben haben – doch es handelte sich um einen Fehlalarm. (Symbolfoto)
Saalfeld: Auf dem Hohewartestausee sollen Kinder hilflos in Booten getrieben haben – doch es handelte sich um einen Fehlalarm. (Symbolfoto)
Foto: imago images/Eckhard Stengel

Saalfeld. Mehrere Kinder sollen hilflos in Booten auf dem Hohenwartestausee im Kreis Saalfeld-Rudolstadt treiben – diese alarmierende Nachricht ging am Mittag bei der Polizei Saalfeld ein.

Was nach einer hochgefährlichen Situation klingt, stellte sich zum Glück schon kurze Zeit später als Fehlalarm heraus.

Saalfeld: Kinder wurden hilflos auf Stausee gesehen

Am Montagmittag ging der Alarm bei der Polizei in Saalfeld ein. Mehrere Kinder sollen sich hilf- und machtlos in Booten auf dem Hohenwartestausee befinden.

Mit Unterstützung der Feuerwehr konnten die Beamten schnell den wahren Hintergrund der Situation ermitteln.

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  1. Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern.
  2. Den Notruf unter 112 oder 110 wählen.
  3. Ständig die lebenswichtigen Funktionen des Verletzten kontrollieren.
  4. Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten / Blutungen stillen.
  5. Stabile Seitenlage.
  6. Die Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten.
  7. Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

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So waren etwa 20 bis 30 Personen im Jugendalter in Begleitung von mehreren Betreuern mit Booten auf dem See, die Aktion fand im Rahmen eines Ferienausflugs statt.

Tatsächlich befanden sich auch zwei Personen im Wasser, es gab dabei aber keinen Unglücksfall oder Verletzte – alle beteiligten Personen sind wohlauf, gab die Polizei an.

Saalfeld: Genauer Hintergrund muss noch geklärt werden

Warum die Menschen im Wasser waren, muss noch geklärt werden. Dazu wollen die Beamten der Polizei Saalfeld, wenn der Ausflug der Ferienfreizeit beendet ist, persönlichen Kontakt zu den Betreuern aufnehmen, mit denen sie bisher nur telefonisch sprechen konnten.

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Der zunächst groß angelegte Einsatz von Feuerwehr und Polizei Saalfeld am Stausee wurde bis auf weiteres zurückgefahren.