Hund in Gotha: Besitzerin platzt der Kragen – „muss mich für diese Stadt schämen“

Eine Hunde-Besitzerin aus Gotha hat die Nase gestrichen voll. (Symbolbild)
Eine Hunde-Besitzerin aus Gotha hat die Nase gestrichen voll. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Imaginechina-Tuchong

Gotha. „Als sie mich fragte warum Leute das tun konnte ich ihr keine Antwort geben.“ So beschreibt Franziska aus Gotha ein Gespräch mit ihrer Tochter auf Facebook.

Es ist ein Problem, das es ihr fast unmöglich macht, im Ost-Viertel von Gotha mit ihrem Hund Gassi zu gehen. In einem Beitrag auf Facebook hat sie sich deswegen an die Menschen in Gotha gewandt.

Sie ist verzweifelt und kann es einfach nicht verstehen: „Ein sechsjähriges Mädchen hat mehr Verstand als die meisten Erwachsenen.“

Hund in Gotha: Franziska platzt der Kragen

„Bitte allen Hundehaltern zuliebe,“ schreibt sie, „wärt ihr so gut euren Müll nicht mehr überall hin zu schmeißen?“

Sie beschreibt Menschen, die ihren Abfall einfach in der Natur entsorgen und Flaschen auf dem Boden zerbrechen. Da wird es für den vierbeinigen Freund natürlich schwierig, über die Straße zu laufen. Mitunter hochgefährlich.

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Das ist die Stadt Gotha:

  • fünftgrößte Stadt in Thüringen
  • war von 1640 bi 1825 Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg
  • ab 1826 war es die Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha
  • im Gotaher Tivoli wurde 1875 die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands gegründet
  • daraus wurde später die SPD

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„Ich muss mich für diese Stadt schämen“, schreibt sie. Mit ihrem Latein sei sie jedenfalls am Ende.

Beifall in den Kommentaren

Unter ihrem Beitrag klatschen viele virtuell Beifall. Offenbar ist Franziska nicht die Einzige, die die Nase gestrichen voll hat. Dutzende hinterlassen ein Like, in den Kommentaren wird beigepflichtet. „Absolut deiner Meinung“, schreibt etwa ein Nutzer.

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Bleibt die Frage, ob die Verursacher der Aufschrei erreicht. In Gotha wären sicher einige Menschen froh, wenn die Straßen wieder etwas sauberer wären. (bp)