Thüringen: Sorge vor "Squid Game"-Nachahmern – jetzt schaltet sich sogar das Ministerium ein

Das Bildungsministerium warnt vor den brutalen Szenen bei "Squid Game".
Das Bildungsministerium warnt vor den brutalen Szenen bei "Squid Game".
Foto: IMAGO / ZUMA Press

Aktuell führt kein Weg um den neuen Serienhit herum! Weltweit haben bereits Millionen Menschen die Sendung aus Südkorea verfolgt.

Zuschauern dürfte jedoch aufgefallen sein, dass "Squid Game" nicht gerade leichte Kost ist. Nun schaltet sich ein Ministerium aus Thüringen ein, um dem Netflix-Hit auf den Zahn zu fühlen.

Thüringen: "Squid Game" nichts für schwache Nerven

Bereits in den ersten vier Wochen ließen sich über 111 Millionen Netflix-Nutzer von dem Schicksal der fiktiven Charaktere bei "Squid Game" mitreißen.

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Vermeintlich harmlose Kinderspiele verpackt in bunten Bildern und gespickt mit lässigen Kostümen. Klingt zunächst nach seichter Unterhaltung, wer "Squid Game" schaut, braucht allerdings starke Nerven. Denn: Verliert ein Spieler eines der Kinderspiele, bezahlt er dafür mit seinem Leben. Die Serie ist genauso erfolgreich wie blutrünstig.

Während Netflix rekordverdächtige Zuschauerzahlen verzeichnet, wächst hierzulande die Sorge um mögliche Nachahmer der gewaltsamen Spiele. Laut „MDR“ warne das Thüringer Bildungsministerium davor, Kinder mit diesen Inhalten zu konfrontieren.

Deutschlandweit berichten Lehrer davon, dass es die Spiele aus der Serie bereits auf die Schulhöfe geschafft hätten. Dabei sollen sich die Schüler geschlagen, bespuckt und gedemütigt haben. Die Konsequenzen können sich fatal auf die Entwicklung der jungen Menschen auswirken. Die explizit dargestellte Gewalt lasse befürchten, dass Kinder verrohen.

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Thüringen: Ministerium warnt Eltern

Laut „mdr“ gebe es eine Kindersicherung bei dem Streamingdienst. Eltern seien dazu angehalten, ihre Sprösslinge zwischen sechs und sechzehn Jahren vor den blutigen Eindrücken zu bewahren.

Wenn Kinder doch mit den Inhalten der Serie in Kontakt kommen, sollte dies nach Ansicht des Ministeriumssprechers aufgearbeitet und kritisch diskutiert werden. (neb)