Nordhausen: Nach Messer-Attacke im ICE in Bayern – Durchsuchung auch in Thüringen

Nach einer Messerattacke in einem ICE zwischen Regenburg und Nürnberg hat es auch in Nordhausen (Thüringen) Durchsuchungen gegeben. (Dieses Bild zeigt nicht den Tatverdächtigen.)
Nach einer Messerattacke in einem ICE zwischen Regenburg und Nürnberg hat es auch in Nordhausen (Thüringen) Durchsuchungen gegeben. (Dieses Bild zeigt nicht den Tatverdächtigen.)
Foto: picture alliance/dpa/Fabian Schreiner

Erfurt. In Zusammenhang mit einer Messerattacke in einem ICE in Bayern hat es auch in Thüringen eine Durchsuchung gegeben. Konkreter gesagt im Landkreis Nordhausen.

Die Aktion in Nordhausen habe im näheren Freundeskreis des Tatverdächtigen stattgefunden, hieß es am Sonntag im bayerischen Neumarkt in der Oberpfalz von der ermittelnden Staatsanwaltschaft.

Nordhausen: Ermittler durchsuchen Umfeld des Verdächtigen

Die Thüringer Landespolizeidirektion bestätigte entsprechende Maßnahmen im Bereich Nordhausen. Nähere Auskünfte wollten zunächst weder Polizei noch Landeskriminalamt erteilen.

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Am Samstag war ein Mann im ICE Passau-Hamburg mit einem Messer wahllos auf Mitreisende losgegangen. Vier Männer wurden dabei verletzt. Der 27-jährige Tatverdächtige wurde nach einem außerplanmäßigen Halt des Zuges im oberpfälzischen Seubersdorf festgenommen.

Für ihn wurde die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet. Die Ermittler gehen derzeit nicht von einem Terrorakt aus. Zudem seien bislang keine Hinweise aufgetaucht, dass der 27-jährige Syrer Mittäter oder Mitwisser hatte, hieß es. >> Messer-Attacke in ICE! Mehrere Verletzte – „Keine Anhaltspunkte für einen islamistischen Hintergrund“ (dpa/red)