A71 in Thüringen: Nach Lkw-Unfall – Polizei sperrt Tunnel über mehrere Stunden

A71 in Thüringen: Wegen eines Unfalls waren ein Tunnel und die Fahrbahn gesperrt.
A71 in Thüringen: Wegen eines Unfalls waren ein Tunnel und die Fahrbahn gesperrt.
Foto: IMAGO / U. J. Alexander

Schwerer Unfall im Tunnel Berg Bock auf der A71 in Thüringen!

Ein Lkw ist in der Nacht auf Montag von der Fahrbahn abgekommen und in die Tunnelwand gekracht. Das hat Auswirkungen für alle Autofahrer gehabt: Die A71 in Thüringen war am Morgen zwischen den Anschlussstellen Dreieck Suhl und Suhl/Zella-Mehlis voll gesperrt.

A71 in Thüringen: Lkw kracht gegen Tunnelwand

Wieso der 42 Jahre alte Fahrer des Lkw gegen 3 Uhr in der Nacht im Tunnel nach rechts von der Fahrbahn abkam, ist bislang völlig unklar. Fest steht, dass er gegen 3 Uhr mit der Wand kollidierte. Dabei beschädigte er sie über mehrere Meter hinweg.

Nicht das einzige Problem: Der Sattelschlepper war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Auf der A71 gab es daher kein Durchkommen. Die Polizei hatte die Strecke „bis auf Weiteres“, so die Beamten am Morgen, gesperrt.

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A71 in Thüringen:

  • Die Bundesautobahn 7 verbindet Sangerhausen über Erfurt und den Thüringer Wald mit Schweinfurt
  • Autofahrer können den ersten Abschnitt seit 1998 befahren, der letzte wurde 2015 freigegeben
  • Damit umfasst die A71 insgesamt 220 Kilometer
  • Sie führt durch den mit acht Kilometer längsten Straßentunnel Deutschlands

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A71 in Thüringen: Hier wirst du umgeleitet

Den Verkehr auf der A71 Richtung Sangerhausen leiteten die Beamten am Dreieck Suhl auf die A73 bis zur Anschlussstelle Suhl-Friedberg um. Dort sollten Autofahrer dann der der U7 bis zur Anschlussstelle Suhl/Zella-Mehlis folgen, wo es zurück auf die A71 geht.

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Die laut Polizei „umfangreichen und schwierigen“ Bergungsarbeiten dauerten bis 10.15 Uhr am Montagmorgen an. Nach rund sechs Stunden gaben die Beamten die Autobahn frei. Gegen Mittag kommen Autofahrer dort wieder ohne Umleitung oder Stau voran.

Die Polizei geht von einem Sachschaden von rund 30.000 Euro aus. (vh)