A38 in Thüringen: Unterkühlt und ausgehungert! Polizei findet junge Flüchtlinge in Lkw – nun werden sie HIERHIN geschickt

Auf der A38 in Thüringen fand die Polizei Flüchtlinge in einem Lkw. (Symbolbild)
Auf der A38 in Thüringen fand die Polizei Flüchtlinge in einem Lkw. (Symbolbild)
Foto: dpa

Schrecklicher Fund auf dem Rastplatz Leinetal der A38 in Thüringen!

Die Autobahn- und Bundespolizei Thüringen fand auf der A38 in Fahrtrichtung Göttingen Flüchtlinge aus Afghanistan. Ihr Zustand war mehr als schlecht.

Am Donnerstag beobachtete ein Zeuge, wie mehrere Personen die Ladefläche eines Lkws verlassen haben. Er vermutete, dass dort blinde Passagiere unterwegs waren und meldete sich bei der Polizei.

A38 in Thüringen: Flüchtlinge steigen heimlich ein

Die Polizei aus Nordhausen machte sich auf dem Weg dorthin und fand fünf ausländische Personen vor. Es handelte sich um afghanische Jugendliche im Alter von 16, 17 und 18 Jahren. Sie waren in einem Lkw eines bulgarischen Fahrers unterwegs.

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So viele Flüchtlinge leben in Thüringen:

  • 2015: 29.622 Asylsuchende und 13.455 Asyl-Erstanträge
  • 2016: 6.600 Asylsuchende. Durch den Rückstau 2015 wurden jedoch 15.422 Asyl-Erstanträge gestellt
  • 2017: 4.254 Asylsuchende und 5.040 Asyl-Erstanträge
  • 2018: 3.768 Asylsuchende und 4.169 Asyl-Erstanträge
  • 2019: 3.220 Asylsuchende und 3.558 Asyl-Erstanträge

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Es stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht wusste, dass die jungen Männer an Bord waren. Er vermutet, dass die Flüchtlinge in seinem Laster beim Beladen in Bulgarien einstiegen. Laut der Polizei Thüringen ist das kein neuer Trick. Es gibt weitere solche Vorfälle.

Die fünf blinden Passagiere wurden auf der A38 zunächst versorgt. Sie waren etwa einen Tag lang unterwegs, unterkühlt und hungrig.

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Ersten Ermittlungen zufolge haben die bisher unbekannten Schleuser einen vierstelligen Betrag von den jungen Männern verlangt. Sie hatten ihnen versprochen, sie bei dieser lebensgefährlichen Fahrt nach Zentraleuropa zu bringen.

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Die Jungen stellten jeweils Asylanträge. Sie wurden zunächst in eine Jugendeinrichtung gebracht. Danach sollen sie an Erstaufnahme des Landes Thüringen übergeben werden. (ldi)