Eisenach: Weihnachtsmarkt kann losgehen – es gibt aber einen gewaltigen Haken

Eisnach: Der Weihnachtsmarkt in der Wartburgstadt findet statt. Es gibt aber einen Haken. (Archivbild)
Eisnach: Der Weihnachtsmarkt in der Wartburgstadt findet statt. Es gibt aber einen Haken. (Archivbild)
Foto: IMAGO / Müller-Stauffenberg

Eisenach. Wo man hinguckt, werden in Thüringen die Weihnachtsmärkte abgesagt. Den meisten Städten und Kommunen erscheint es in der aktuellen Corona-Lage einfach unmöglich, sie wie geplant durchzuführen. Vereinzelt halten Städte in Thüringen aber an ihrer Planung fest. So auch Eisenach.

Erst letzte Woche teilte die Landeshauptstadt Erfurt mit, ihren Weihnachtsmarkt dreiteilen zu wollen, um ihn auch unter den bestehenden Corona-Auflagen veranstalten zu können. Jetzt hat auch Eisenach bestätigt: Der Weihnachtsmarkt in der Wartburgstadt findet statt! Es gibt aber einen gewaltigen Haken.

Eisenach: Weihnachtsmarkt findet statt – es gibt jedoch Einschränkungen

„Wie geplant wird der traditionelle Eisenacher Weihnachtsmarkt am kommenden Montag, 22. November, eröffnet werden“, schreibt die Stadt in einer Pressemeldung. Ein entsprechendes Hygienekonzept konnte das Gesundheitsamt des Wartburgkreises bereits bestätigen.

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Das ist die Stadt Eisenach:

  • Stadt im Wartburgkreis im Westen Thüringens
  • war von 1998 bis 2021 kreisfreie Stadt, ist heute die erste Große Kreisstadt Thüringens
  • hat 41.970 Einwohner (Dezember 2020) und 11 Ortsteile
  • bekanntes Wahrzeichen ist die Wartburg, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört
  • der Komponist Johann Sebastian Bach wurde 1685 in Eisenach geboren
  • Oberbürgermeisterin ist Katja Wolf (Die Linke)

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Allerdings wird auf dem Markt 2G gelten. Es dürfen also nur nachweislich Geimpfte oder Genesene den Markt besuchen – Kinder unter sechs ausgenommen.

Mit einem tagesaktuellen Schnelltest können nur Kinder und Jugendliche von sieben bis 18 Jahren auf’s Gelände.

Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände

Außerdem – und das war in den bisherigen Planungen der Stadt nicht vorgesehen – wird es auf dem gesamten Weihnachtsmarkt eine Maskenpflicht geben. Daneben wird auch auf den Mindestabstand zu achten sein. Wer eine Bratwurst oder einen Glühwein genießen möchte, kann das nur an Ort und Stelle tun. Vor den Ständen finden sich Tische, auf denen steht, wie viele Menschen sich dort aufhalten dürfen.

Ein Bühnenprogramm wird es wegen der derzeitigen Corona-Situation nicht geben.

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Alle diese Maßnahmen gelten erst einmal unter Vorbehalt. Am Mittwoch wird die neue Landesverordnung erwartet. Mit der kann sich noch einmal alles ändern. Die Stadt ist trotzdem zuversichtlich, seinen Bürger mit dem Konzept einen attraktiven Weihnachtsmarkt bis zum 21. Dezember anbieten zu können. (bp)

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