Erfurt: Im Andreasviertel ändert sich etwas – und SIE werden zur Kasse gebeten

Das Andreasviertel in Erfurt ist über 30 Jahre lang saniert worden. (Archivbild)
Das Andreasviertel in Erfurt ist über 30 Jahre lang saniert worden. (Archivbild)
Foto: picture-alliance / ZB | Ralf Hirschberger

Erfurt. Lange Zeit war das Andreasviertel in Erfurt sanierungsbedürfig.

Nach 30 Jahren ist damit jetzt Schluss: Der Sanierungsstatus im Norden des Erfurter Viertels ist nun aufgehoben worden. Einigen geht es deshalb nun ans Portemonnaie.

Erfurt: Kostenbescheide im vierstelligen Bereich

Aber von vorne: Nach der Wiedervereinigung waren einige Teile des Ostens stark sanierungsbedürftig. Im nördlichen Andreasviertel in Erfurt zwischen Moritzwallstraße und Marbacher Gasse ist deshalb rund 30 Jahre saniert worden, wie die berichtet. Die Sanierungsarbeiten sind jetzt allerdings abgeschlossen – der Status aufgehoben.

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Rund 400 Haus und Grundstückbesitzer sollten sich deshalb auf kostspielige Post einstellen: Denn das Amt für Stadtentwicklung bittet nun zur Kasse. Durch die Wertsteigerung im Andreasviertel sind die Besitzer zu einem Ausgleich verpflichtet – und der kann je nach Grundstücksgröße im vierstelligen Bereich liegen. Die Wertsteigerung bezieht sich auf den gesteigerten Wert eines Quadratmeters.

Wersteigerung liegt bei rund 15 Prozent

Aber wie hoch ist die Wertsteigerung eigentlich? Geschätzt wird diese auf 15 Prozent, wie die berichtet. Und da kann ein Quadratmeter dann jetzt schon mal über 61 Euro kosten. Das sagte Ulrike Rugenstein, die Referentin im Stadtentwicklungsamt, dem Blatt.

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Eigentlich sollte die Ausgleichszahlung betroffene Haus- und Grundbesitzer nicht überraschen: In den Grundbüchern sei vermerkt, dass es sich um ein Sanierungsgebiet handele.

In welchen Vierteln die Sanierungen ebenfalls abgeschlossen wurden, wie viel die Stadt insgesamt investiert hat und warum der Ausgleich überhaupt gezahlt werden soll, erfährst du auf . (jko)