Thüringen: Lebensgefährliche Aktion! Jugendlicher klettert auf Güterzug – dann passiert ein furchtbares Unglück

Ein Jugendlicher klettert nachts auf Güterzug und verletzt sich lebensgefährlich. (Archivbild)
Ein Jugendlicher klettert nachts auf Güterzug und verletzt sich lebensgefährlich. (Archivbild)
Foto: picture alliance | CHROMORANGE / Norbert J. Suelzner

Sömmerda / Erfurt. Diese tragische Nachricht schockiert viele Thüringer!

Denn bei einer gefährlichen Aktion in Thüringen riskierte ein Jugendlicher Kopf und Kragen. Und das nahm ein böses Ende.

Thüringen: Jugendlicher wagt lebensgefährliche Aktion

In der Nacht zum Mittwoch verwandelte sich der Bahnhof Sömmerda zum Schauplatz eines schrecklichen Unfalls.

Gleich mehrere Jugendliche trieben ihr Unwesen auf dem Gelände. Dabei kletterte ein 17-Jähriger auf einen stehenden Güterzug. Plötzlich erlitt der Junge einen starken Stromschlag!

Es kam vermutlich zu einem Spannungsüberschlag von der Oberleitung, heißt es von der Polizei. Denn die hat ordentlich Power. Mit satten 15.000 Volt versorgt sie Züge mit Strom.

Warum der Jugendliche sein Leben riskierte, ist bisher noch unklar.

Thüringer Bahnhof nach Unglück gesperrt

Die Polizei reagierte schnell und kappte direkt den Strom. Der gesamte Bahnhof wurde für knapp eine Stunde stillgelegt.

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Doch die Geschichte wird noch dramatischer: Wegen des starken Nachtnebels konnte der alarmierte Rettungshubschrauber nicht landen.

Es gelang den Notfallsanitätern aber glücklicherweise dennoch den Jugendlichen rechtzeitig ins Erfurter Krankenhaus zu bringen, wo jetzt die lebensgefährlichen Verletzungen behandelt werden.

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  1. Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern.
  2. Den Notruf unter 112 oder 110 wählen.
  3. Ständig die lebenswichtigen Funktionen des Verletzten kontrollieren.
  4. Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten / Blutungen stillen.
  5. Stabile Seitenlage.
  6. Die Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten.
  7. Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

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Seine fünf Freunde mussten das alles mit ansehen. Die Jugendlichen erlitten schwere Schockzustände. Auch für sie ging es ins Krankenhaus, wo sie seelsorgerische Betreuung erhielten.

Dieser tragische Unfall erinnert uns daran, dass Bahnhöfer sicher kein Ort zum Spielen oder für dumme Jungenstreiche sind! (mbe)