Thüringen: Lebensgefahr! SIE hoffen auf deine Hilfe – „bedeutender Akt der Menschlichkeit“

Aktuell werden die lebensrettenden Blutkonserven knapp. Rettungskräfte bitten um Unterstützung. (Symbolbild)
Aktuell werden die lebensrettenden Blutkonserven knapp. Rettungskräfte bitten um Unterstützung. (Symbolbild)
Foto: Imago/7aktuell

In der Weihnachtszeit wird viel gespendet und auch auf andere Art und Weise Gutes getan. Natürlich auch in Thüringen!

Und gerade weil die Spendenbereitschaft in dieser Zeit so hoch ist, wendet sich das DRK in Thüringen mit einer wichtigen Botschaft an die Menschen.

Thüringen: Zahl der Blutspender dramatisch gesunken

Denn: Die Zahlen der Blutspender im Freistaat seien dramatisch gesunken. Der Landesarzt des DRK-Thüringen und Mitglied des Aufsichtsrates des DRK-Blutspendedienstes Reinhard Fundstück schlägt jetzt Alarm.

Rund 350 Blutkonserven werden tagtäglich im Freistaat gebraucht. Besonders nachdem die Inzidenz-Zahlen im Oktober wieder drastisch angestiegen waren, sei das Spendenaufkommen massiv zurückgegangen.

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Auch im Dezember ist laut DRK noch keine Besserung in Sicht. 2.500 Spender wurden gebraucht, doch nur 2.223 Menschen hatten am Ende tatsächlich Blut gespendet. Das entspricht einem Rückgang von minus elf Prozent.

Leider sinke die Zahl der Menschen, die auf das Blut anderer angewiesen seien, nicht. Blutkonserven sind nur eingeschränkt lagerfähig, daher könnten keine großen Vorräte angelegt werden. Akuter Mehrbedarf in Kliniken könne so also nicht aufgefangen werden.

So können Leben gerettet werden

„Blutspenden retten Leben. Bis zu drei Patienten kann mit einer Blutspende geholfen werden. Fehlen Blutspenden, dann ist das Leben dieser Patienten in Gefahr. Daher rufe ich alle Mitbürger dazu auf, Blut zu spenden. Die Blutspende ist ein bedeutender Akt der Menschlichkeit und ein besseres Weihnachtsgeschenk ist kaum denkbar“, so Prof. Dr. Reinhard Fünfstück.

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„Niemand muss aufgrund der Corona-Situation befürchten, sich bei einem Blutspendetermin der Gefahr einer Infektion auszusetzen. Die bundesweit geltende 3-G-Regel auf den Blutspendeterminen sorgt hier für mehr Sicherheit. Auch eine kritische Haltung zu den Corona-Maßnahmen kann daher keine Begründung liefern, um Spendeterminen fern zu bleiben. Geben sie sich einen Ruck!“ (mw)