A9 in Thüringen: Lkw-Brand sorgt für stundenlange Sperrung – der Schaden ist immens

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

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Triptis. Ein Lkw-Brand auf der A9 in Thüringen hat am Montagabend für einen großen Einsatz der Feuerwehr gesorgt!

Gleich mehrere Notrufe erreichte die Polizei in Thüringen am Montagabend. Auf der A9 bei Triptis hatte ein Lkw Feuer gefangen. Die starke Rauchentwicklung führte zu einem Chaos auf der Straße.

Beide Fahrtrichtungen mussten auf der A9 bei Triptis gesperrt werden. Die Löscharbeiten dauerten bis spät in die Nacht.

A9 in Thüringen: Lkw-Anhänger fängt Feuer

Die ersten Notrufe erreichten die Polizei nach eigenen Angaben um 18.10 Uhr. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte einen brennenden Anhänger vorfinden. Der Fahrer des Lkw – ein 61-jähriger Mann – konnte sein Fahrzeug noch auf dem Standstreifen anhalten und den Anhänger abkoppeln.

Dann versuchte er das Feuer selbst zu löschen, aber vergeblich.

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  1. Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern.
  2. Den Notruf unter 112 oder 110 wählen.
  3. Ständig die lebenswichtigen Funktionen des Verletzten kontrollieren.
  4. Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten / Blutungen stillen.
  5. Stabile Seitenlage.
  6. Die Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten.
  7. Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

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Wie genau der Anhänger Feuer fangen konnte, ist noch nicht abschließend geklärt. Es wird vermutet, dass eine Achse am Sattelzug Feuer fing und dann auf den Anhänger übergriff. Die Flammen zogen eine starke Rauchentwicklung nach sich, weshalb die Sicht auf der Autobahn stark eingeschränkt war. Auch deshalb wurden beide Fahrtrichtungen kurz nach dem Kreuz Triptis voll gesperrt.

Um 19.45 konnte zumindest die Autobahn in Fahrtrichtung Berlin wieder freigegeben werden. In der Gegenrichtung dauerten die Berungs- und Reinigungsarbeiten zu diesem Zeitpunkt noch an. Die Löscharbeiten gestalteten sich laut den Einsatzkräften äußert schwierig, weil der Lkw gepresste Papierrollen geladen hatte. Diese mussten mit einem Radlader kompliziert auseinandergezogen werden. Der Verkehr wurde am Kreuz Triptis von der Autobahn abgeleitet.

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Stundenlanger Einsatz – Schaden ist immens

Stundenlang waren die Einsatzkräfte vor Ort beschäftigt. Erst nach elf Stunden waren die Bergungs- und Reinigungsarbeiten abgeschlossen. Gegen 5.15 Uhr konnte die A9 auch in Richtung München wieder freigegeben werden. Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von 125.000 Euro aus. (bp)