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Greiz: Besonderes Tier entdeckt! „Gibt es in freier Wildbahn in Thüringen eigentlich nicht“

Greiz: Besonderes Tier entdeckt! „Gibt es in freier Wildbahn in Thüringen eigentlich nicht“

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Mehrmals wurde in Greiz bereits ein asiatisches Muntjak gesichtet. Niemand weiß woher es kommt. (Symbolbild) Foto: IMAGO / Strussfoto / imagebroker | Montage: Thueringen24.de

Greiz. 

Was streift denn da in Greiz durch die Wälder rum?

Zum wiederholten Male haben Menschen in der Stadt ein Tier beobachtet, das in unseren Breitengraden eigentlich überhaupt nicht heimisch ist. Es wurde bereits in Obergochlitz und etwas außerhalb von Greiz selbst gesichtet.

Greiz: Mysteriöser Tierfund in der Stadt

Zuletzt hat das Tier ein Reporter der „Ostthüringer Zeitung“ nördlich von Greiz in einem Waldweg gesichtet. Der Revierförster konnte dann auf Nachfrage der Zeitung bestätigten, dass es sich dabei um ein Muntjak handelt. Das ist eine Art Mini-Hirsch, die ursprünglich aus Asien stammt. Neben ihrer Größe sind sie vor allem wegen einer Sache auffällig.

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Wittern sie Gefahr, machen sie sich oft durch bellende Laute bemerkbar. Auf Englisch werden sie deswegen auch „Barking Deer“ – also bellende Hirsche – genannt.

Tier ist wahrscheinlich entlaufen

Aber wie kommt so ein bellender Hirsch jetzt in die Thüringer Wildbahn? Vermutlich sei er irgendwo aus private Haltung entlaufen, sagt Revierförster Jens Frotscher gegenüber der „Ostthüringer Zeitung“.

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Das sind Muntjaks:

  • kleine Hirsche, die ursprünglich in Asien beheimatet sind
  • die Männchen besitzen ein einfaches Geweih, das nicht länger als 15 Zentimeter wird
  • die Fellfärbung ist von Art zu Art unterschiedlich – von gelblich über graubraun bis dunkelbraun
  • charakteristisch für Muntjaks sind bellende Schrecklaute

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„In freier Wildbahn gibt es die Tierart in Thüringen nicht“, so der Förster weiter. Was die Muntjaks noch auszeichnet, wie schwer die Tiere werden können und wann sie schon Mal in Europa angesiedelt waren, erfährst du auf „www.otz.de“. (bp)