Thüringen: Deprimierende Zahlen! Hier gab es im letzten Jahr den höchsten Preisanstieg seit 1992

In einem bestimmten Segment bluten die Geldbeutel in Thüringen gerade besonders. (Symbolbild)
In einem bestimmten Segment bluten die Geldbeutel in Thüringen gerade besonders. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Martin Wagner

Billig ist gefühlt ja gerade nichts in Thüringen. Ob an der Tanksäule, im Supermarkt oder beim Energier-Lieferant. Fast überall entwickelten sich die Preise in nur eine Richtung. Und zwar nach oben.

Eine Statistik sollte die Menschen in Thüringen aber besonders deprimieren. In einem bestimmten Segment gab es im letzten Jahr einen Preisanstieg, wie es ihn fast dreißig Jahre nicht mehr gegeben hat. Darüber hat das statistische Landesamt in Erfurt am Montag informiert.

Thüringen: Inflation macht vor diesem Segment nicht halt – höchster Preisanstieg seit 1992

Betroffen sind davon vor allem die Bauherren. Der Preisanstieg war im Bau in Thüringen so hoch wie zuletzt 1992. Für Wohnungsprojekte und Häuser musste man im Jahresdurchschnitt 11,5 Prozent mehr zahlen als im Jahr zuvor.

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Das ist das Bundesland Thüringen:

  • der Freistaat Thüringen hat rund 2,1 Millionen Einwohner auf 16.000 Quadratkilometer Fläche
  • Landeshauptstadt und zugleich größte Stadt ist Erfurt
  • weist eine hohe Dichte an wichtigen Kulturstätten auf, darunter das „Klassische Weimar“ (Unesco-Weltkulturerbe), das Bauhaus in Weimar und die Wartburg bei Eisenach
  • Ministerpräsident ist Bodo Ramelow (Linke), regierende Parteien sind Linke, SPD, Grüne

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Tief in die Tasche greifen mussten Bauherren demnach vor allem für Zimmer- und Holzbauarbeiten, deren Preis um ein Viertel höher ausfiel als im Jahr davor. Fürs Dachdecken oder -abdichten wurden fast 20 Prozent mehr in Rechnung gestellt.

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Für klassische Ausbauarbeiten war der Preisanstieg moderater, aber immer noch beachtlich. Hierging es im Schnitt 10,8 Prozent nach oben. Überdurchschnittlich fiel der Preisanstieg unter anderem für wärmedämmende Fassaden mit 18,4 Prozent und Blitzschutzanlagen mit 17,2 Prozent aus. (dpa)