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Thüringen: Sturmtief „Nadia“ fliegt vorbei – HIER ist der Bär los!

So verhältst du dich richtig bei einem Unwetter

Egal ob Sturm, Starkregen oder Gewitter: Extremwetter kann lebensgefährlich sein. Deshalb solltest du einige Tipps beachten.

  • Thüringen ist vom Sturmtief „Nadia“ ziemlich verschont geblieben.
  • Auch, wenn es vor allem in den Höhenlagen kräftig blies.
  • Winter-Ausflügler im Thüringer Wald störte das nicht.

Erfurt. 

Das sollte es gewesen sein… Sturmtief „Nadia“ ist über Thüringen hinweggezogen.

Größere Schäden hat der erste Wintersturm des Jahres in Thüringen dabei nicht hinterlassen. Zum Glück!

Thüringen: Sturmtief „Nadia“ verschont den Freistaat

Vereinzelt seien Äste abgebrochen, gravierende Störungen seien aber bislang nicht gemeldet worden, sagte ein Thüringer Polizeisprecher am Sonntag. Auf der A9 bei Triptis kam es am Sonntagmorgen zu kurzzeitigen Problemen in Richtung München – durch einen von Windböen umgeworfenen Baum, der auf allen drei Fahrspuren lag. Verletzt wurde niemand, lediglich ein Wildzaun sei beschädigt worden.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) blies „Nadia“ im Land verbreitet mit Windgeschwindigkeiten von 60 bis 70 Kilometern pro Stunde, die heftigsten Windspitzen seien auf der Schmücke im Thüringer Wald und in Gera gemessen worden. In Gera waren es am 84 Kilometer pro Stunde. Auf der Schmücke war „Nadia“ mit 75 bis 80 Stundenkilometern unterwegs.

Leider sind andere Teile Deutschlands schlimmer getroffen worden – es gab auch ein Todesopfer zu beklagen. (Hier geht’s zum Liveblog!)

Thüringen: Winter-Ausflügler tummeln sich im Wald

Trotz nicht idealer Wetterbedingungen mit Wind, Nebel und teilweise auch Nieselregen nutzten zahlreiche Hobbyskiläufer das Wochenende zu einem Ausflug in den Thüringer Wald. Im Raum Oberhof etwa waren die Parkplätze nach Polizeiangaben ausgelastet.

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In den Höhenlagen sind die Schneebedingungen nach Einschätzung des Regionalverbundes Thüringer Wald aktuell sehr gut. Dort liegt den Angaben zufolge teilweise fast ein halber Meter Schnee. Langlaufstrecken waren auf insgesamt rund 800 Kilometern präpariert, ebenso 9 der insgesamt 20 Alpin-Skihänge und 27 Rodelhänge. Winterwanderer hatten die Wahl zwischen rund 50 präparierten Strecken.

Dem DWD zufolge soll es am Montag wieder Neuschnee geben. Auch im Flachland könne es schneien. Von einem knackig-kalten Winter mit strengem Frost und massiven Schneefällen sei Thüringen derzeit aber weit entfernt, sagte ein Sprecher. (dpa/red)