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Thüringer liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei – mit bösem Ende

Thüringer liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei – mit bösem Ende

Verfolgungsjagd Thüringer
© MAGO / Einsatz-Report24

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

Unfassbare Szenen auf der A3! Ein Thüringer sorgte für eine wilde Verfolgungsjagd, die man so eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt.

Auf seiner Flucht nahm der Thüringer keine Rücksicht auf Verluste – und das führte zu einem bösen Ende!

Thüringer entzieht sich im letzten Moment Kontrolle

Ein wilder Freitagabend auf der A3 in Richtung Köln! Zwischen Idstein und Bad Camberg beunruhigte ein schwarzer BMW mehrere Autofahrer, als dieser mehrfach rechts überholte und immer wieder Schlangenlinien fuhr. Schnell setzten die Zeugen Notrufe ab, woraufhin sich die Polizei dem auffälligen Fahrer versuchte anzunehmen.

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So viele Unfälle gab es in Thüringen im Jahr 2020

  • durch Corona ging die Zahl der Unfälle drastisch zurück
  • 47.920 Unfälle gab es (-14,1 Prozent zum Vorjahr)
  • 83 Menschen sind im Straßenverkehr gestorben (2019 waren es 92)
  • 6499 Menschen wurden verletzt durch einen Unfall
  • davon 1489 schwer
  • Hauptunfallursache ist überhöhte Geschwindigkeit
  • außerdem: Alkohol am Steuer, Nichtbeachtung der Vorfahrt und fehlerhaftes Abbiegen oder Überholen

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Dieser war schnell durch seinen ungewöhnlichen Fahrstil gefunden! Die Einsatzkräfte aus Wiesbaden planten eine Kontrolle und wollten ihn von der Autobahn lotsen. Kurze Zeit sah es auch so aus, als würde alles reibungslos klappen – doch plötzlich nahm der BMW-Fahrer Reißaus! Er lenkte im letzten Moment nach links, drückte das Gaspedal durch und bretterte den Beamten in Richtung Köln davon.

Spritztour vom Thüringer verursacht großen Schaden

Doch dabei wählte er nicht, wie zuvor, die rechte Fahrbahn: Er überholte durchweg auf dem Seitenstreifen. Als er diesen Verlassen wollte, nahm die Tragödie ihren Lauf: Er übersah auf dem mittleren Fahrstreifen ein Auto und kollidierte seitlich mit diesem. Beide Fahrzeuge kamen ins Schleudern und blieben mitten auf der stark befahreneren Autobahn stehen.

Doch das bremste den BMW-Fahrer nur kurz aus: Er flüchtete zu Fuß weiter. Doch kurze Zeit später holten ihn die Einsatzkräfte ein. Dabei stellte sich heraus, dass der 34-jährige Mann aus Mühlhausen kam und unter Alkoholeinfluss stand. Allerdings konnte sein Führerschein nicht sichergestellt werden, da er gar keine gültige Fahrerlaubnis besaß.

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Sein Verhalten führte nicht nur zu einer Festnahme, sondern auch zu einer Autobahnsperrung von knapp drei Stunden. Aber noch viel schrecklicher war der Schaden, den er verursachte: Neben einer Gesamtsumme von circa 80.000 Euro, verletzte sich ein Hund schwer, der in dem kollidierten Auto saß. (mbe)