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Thüringen: Durch Ukraine-Krieg – Soldaten im Freistaat erhalten besondere Rolle

Thüringen: Durch Ukraine-Krieg – Soldaten im Freistaat erhalten besondere Rolle

© picture alliance/dpa | Philipp Schulze

In Kiew wächst die Angst vor russischem Großangriff

In der Ukraine wächst die Angst vor einem großen russischen Angriff auf Kiew und weitere Städte. Am Montag aufgenommene Satellitenbilder zeigten einen 60 Kilometer langen russischen Militärkonvoi nordwestlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

Plötzlich dreht sich wieder alles um die Bundeswehr! Der Bund nimmt Milliarden in die Hand, um die Landesverteidigung zu stärken. Der Krieg in der Ukraine wird deutliche Auswirkungen für das Militär in Deutschland haben. Sie werden auch in Thüringen zu spüren sein.

Schon in den nächsten Tagen sollen laut Bundeswehr „mehr militärische Bewegungen im öffentlichen Raum wahrgenommen“ werden können. Die Nato hat die Mitgliedsstaaten aufgefordert, die so genannten Krisenreaktionsmaßnahmen einzuleiten. Damit geraten auch Soldaten aus Thüringen in den Fokus.

Thüringen: Von dieser Maßnahme sind auch Soldaten aus dem Freistaat betroffen

Konkret geht es um eine Maßnahme, die im März 2014 beschlossen wurde – und zwar nach der Annexion der Krim durch Russland. Damals wurde die so genannte „Very High Readiness Joint Task Force“ gegründet – die „Speerspitze“ der Nato. Auch mehrere Hundert Soldaten aus Thüringen sind davon betroffen, berichtet die „Thüringer Allgemeine“.

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Das ist die Panzergrenadierbrigade 37:

  • Gehört zur 10. Panzerdivision
  • Umfasst acht Bataillone
  • Auf sieben Orten in drei Bundesländern verteilt – darunter Bad Frankenhausen, Gera, Gotha und Bad Salzungen
  • Gilt als einsatz- und kampferfahrener Teil des Deutschen Heeres
  • Etwa 5.500 Soldaten dienen der Brigade
  • Kommandeur ist Oberst Alexander Krone

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+++ Aktuelle Infos zum Ukraine-Krieg +++

Demnach bereite sich gerade die Panzergrenadierbrigade 37 im sächsischen Frankenberg vor, im nächsten Jahr als Leitverband der „Nato-Speerspitze“ zu agieren. Mehrere Soldaten davon sind auch in Bad Frankenhausen, Gera, Gotha und Bad Salzungen stationiert.

Thüringen: Soldaten werden Teil der „Nato-Speerspitze“

Insgesamt etwa 12.000 Soldaten sollen der „Speerspitze“ einmal angehören. Sie könnte zu Verteidigungszwecken an den Außengrenzen der Nato eingesetzt werden.

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Welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine auf die „Nato-Speerspitze“ haben könnte, kannst du in der „Thüringer Allgemeine“ nachlesen. (bp)