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Thüringen will Ukraine-Flüchtlingen helfen – es gibt aber ein Problem

Thüringen will Ukraine-Flüchtlingen helfen – es gibt aber ein Problem

© IMAGO / NurPhoto

Thüringen: So schön ist das Bundesland

Seit mehr als zwei Wochen ist in der Ukraine Krieg. Die Konsequenzen des Konflikts sind auch in Thüringen zu spüren.

So erreichen etwa immer mehr Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet den Freistaat. Klar, man möchte helfen, wo man kann. Doch die Situation in Thüringen scheint sich zuzuspitzen.

Thüringen: Lage im Bundesland spitzt sich zu

Der Krieg in der Ukraine brachte bereits viel Leid über das Land. Praktisch über Nacht haben Familien ihr zu Hause verloren. Sie reisen hunderte, tausende Kilometer auf der Suche nach Schutz vor den Waffen.

In den vergangenen Tagen sind immer mehr Ukrainer auch im Freistaat angekommen. Laut der „Thüringer Allgemeinen“ sind es nach vorläufigen Schätzungen etwa 1.500. Die Zahl könnte schnell steigen. Die Lage stellt die Politiker in Thüringen vor eine riesige Herausforderung.

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Rund 3.000 Plätze gibt es bisher für Geflüchtete aus der Ukraine in Thüringen. Es sollen zwar mehr werden, aber die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten gestaltet sich schwierig.

Thüringens Innenminister Georg Maier von der SPD appelliert daher an die Bundesregierung: „Der Bund sollte die Verteilung der Kriegsflüchtlinge stärker in die Hand nehmen, ansonsten droht die Überlastung in einzelnen Ländern“, sagte er dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ am Freitag. „Am besten wäre ein wöchentliches Verteilverfahren, das sich an den freien Kapazitäten in den Ländern orientiert“, so der Minister.

Thüringen: Bodo Ramelow stellt Forderungen auf

Laut der „Thüringer Allgemeinen“ bereite die Situation auch Bodo Ramelow große Sorge. Der Ministerpräsident fordere einen gesonderten Gipfel und sprach sich außerdem für die die Einrichtung einer Stabsstelle in Thüringen aus.

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Es gibt auch rechtliche Schwierigkeiten mit den Flüchtlingen aus der Ukraine. Welche das sind, liest du im Artikel der „Thüringer Allgemeinen“. (neb)