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Thüringen: Werden jetzt unsere Lebensmittel knapp? DAS sagt die Ministerin

Thüringen: Werden jetzt unsere Lebensmittel knapp? DAS sagt die Ministerin

Susanna Karawanskij
u00a9 picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Martin Schutt

Högl: Nato darf nicht in Ukraine-Krieg hineingezogen werden

Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine hat die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl (SPD), betont, dass alles daran gesetzt werden müsse, dass "die Nato nicht involviert wird in diesen Krieg".

Erfurt. 

Immer mehr Menschen aus Thüringen hamstern wieder Lebensmittel. Grund ist der Ukraine-Krieg.

Jetzt meldet sich die Landwirtschaftsministerin aus Thüringen mit eindeutigen Worten.

Thüringen: Experten bestätigen vollständige Versorgung

Die Lebensmittelversorgung in Thüringen sei gesichert – trotz Ukraine-Krieg. Das versicherte Landschaftsministerin Susanna Karawanskij (Linke) am Dienstag in Erfurt.

Bei Getreide liege der Selbstversorgungsgrad in Deutschland bei etwa 100 Prozent. Einzelne Lücken im Sortiment des Einzelhandels seien hauptsächlich auf Logistikprobleme zurückzuführen, so die Ministerin.

Thüringen: Ministerin appelliert – keine Hamsterkäufe!

Viele Lkw-Fahrer seien ausgefallen – unter anderem wegen Corona-Infektionen, aber auch weil die Ukraine ihre männliche Bevölkerung zur Landesverteidigung einberufen habe.

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Europaweit seien bisher 130.000 Lkw-Fahrer aus der Ukraine unterwegs gewesen. Daher appelliert die Ministerin an dich, auf Hamsterkäufe in Thüringen zu verzichten.

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Ähnlich äußerte sich auch der Präsident des Thüringer Bauernverbands, Klaus Wagner. „Die heimische Landwirtschaft ist grundsätzlich leistungsfähig genug, um die Ernährung der Bevölkerung sicherzustellen. Die Panik an den Energie-, Düngemittel- und Getreidemärkten macht aber eine wirtschaftliche Planung von der Aussaat bis zur Ernte unmöglich“, so Wagner. (dpa/red)