Thüringer werden immer fetter – diese Zahlen lassen aufhorchen

Gute vs. schlechte Fette

Gute vs. schlechte Fette

Fette haben einen schlechten Ruf: schließlich machen sie dick – aber ganz so einfach ist es nicht. Diese Fette benötigt unser Körper sogar zum Überleben.

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Erfurt. Da gab es wohl ein paar Klöße zu viel. Die Leckermäuler aus Thüringen erreichen einen neuen Rekord: Sie werden immer dicker.

Doch das Gewicht der Menschen in Thüringen hängt nicht nur vom Geschmack ab. Auch das Gehalt spielt dabei offenbar eine wichtige Rolle.

Thüringen: Bratwurst & Co. gehen auf die Hüfte

Egal, ob Kloß oder Bratwurst: Die Ergebnisse einer Haushaltsbefragung schreien nicht gerade nach Sommerfigur. Fast sechs von zehn Thüringer sind demnach zu dick!

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Das ist die Thüringer Rostbratwurst:

  • regionale Spezialität aus Thüringen
  • mittelfeine Bratwurst im engen Naturdarm
  • laut EU-Verordnung ist sie mindestens 15 Zentimeter lang
  • wiegt zwischen 100 und 150 Gramm
  • 1404 wurde sie das erste Mal von einem Jungfrauen-Kloster in Arnstadt erwähnt

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Rund 19 Prozent der im Freistaat lebenden Menschen haben einen Body-Mass-Index (BMI) von 30 und mehr – damit gelten sie als adipös, also fettleibig, wie das Statistische Landesamt pünktlich zum Weltgesundheitstag mitteilte.

Thüringen: Männer leiden unter Fettleibigkeit

Weitere knapp 40 Prozent der volljährigen Thüringer weisen demnach einen BMI von 25 bis unter 30 auf und gelten so als übergewichtig. Das Problem haben vor allem Männer, ab 65 Jahren sind auch Frauen stärker betroffen.

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Die Statistikbehörde hat Gesundheitsdaten aus dem im vergangenen Jahr erhobenen Mikrozensus, einer jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, ausgewertet und sie auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet.

Aus den freiwilligen Angaben ergab sich, dass das Körpergewicht bei fast 40 Prozent der Befragten mit einem BMI von 18,5 bis unter 25 normal war. Bei Frauen betraf das annähernd die Hälfte (47,4 Prozent). Hingegen war das nur bei einem knappen Drittel der Männer der Fall (32,4 Prozent).

Thüringen: DARUM ist Übergewicht gefährlich

Neben einem Zusammenhang mit dem Lebensalter stellten die Statistiker auch einen zwischen Einkommensverhältnissen und Übergewicht fest. Bei Menschen mit weniger als 900 Euro Netto-Einkommen im Monat lag der BMI im Durchschnitt bei 27,2, bei Befragten ab 2.600 Euro netto monatlich bei 26,2.

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Übergewicht gilt als Risikofaktor unter anderem für Diabetes Typ II, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkte und verschiedene Krebserkrankungen.

Für den Mikrozensus war im vergangenen Jahr ein Prozent der Thüringer Bevölkerung befragt worden. Gut die Hälfte der Befragten beantwortete freiwillig auch Fragen zur Gesundheit. Diese Ergebnisse werden laut Landesamt auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet. (dpa/red)

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