Thüringen: Tödliche Gefahr lauert im Wald – HIER musst du besonders gut auf dein Kind aufpassen

Thüringen: So schön ist das Bundesland

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In Thüringen stehen die Osterferien vor der Tür! Zeit für einen Ausflug in die Natur.

Allerdings ist in den Wäldern Vorsicht geboten. Besonders Kinder sollten vor dieser Gefahr geschützt werden, rät die Forst Zentrale in Thüringen.

Thüringen: Waldspaziergänge sind mit Vorsicht zu genießen

Schulferien bedeuten oftmals mehr Zeit für die Familie und Ausflüge. Falls dein nächster Trip in den Wald gehen soll, solltest du allerdings aufpassen.

Dass es giftige Pilze im Wald gibt, wissen die meisten. Aber auch andere Pflanzen sind ebenso gefährlich. Beim Waldspaziergang, vor allem mit Kindern, ist es deshalb wichtig, diese Gefahren zu erkennen. Die Forst Zentrale Thrüingen erklärt, dass nicht nur das Verschlucken von Pflanzenbestandteilen gefährlich sein kann. Die Giftstoffe können nämlich auch eingeatmet oder durch Berührung über die Haut aufgenommen werden.

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Ganz oben auf der Gefahrenliste steht die heimische Eibe.

„Bis auf den roten Samenmantel ist die heimische Baumart Eibe giftig und deshalb gefährlich für den Menschen. Nadeln und Samen enthalten eine besonders hohe Konzentration des Alkaloids Taxin. Und die Eibe findet sich mit größeren Vorkommen speziell in Westthüringen“, erläutert Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Diese Alkaloide sind auch im Ginster zu finden, der regelmäßig an Waldrändern anzutreffen ist und im Frühsommer herrlich gelb blüht.

Thüringen: Verzehr von Giftpflanze mit tödlichem Verlauf

Auch brandgefährlich, weil giftig: Die Tollkirsche. Kinder sind oft von den bunten Beeren fasziniert, allerdings reicht der Verzehr von drei bis vier Beerenschon für einen tödlichen Verlauf.

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Auch wenn es sich anders anhört, sind Giftpflanzen dennoch extrem wichtig für das Ökosystem Wald. Viele Insektenarten können die giftigen Pflanzen unbeschadet verspeisen und würden ohne sie aussterben. Zudem werden Fressfeinde durch die Giftstoffe ausgebremst.

Der Wirkstoff vieler „Giftpflanzen“ wird in geringer Dosierung als Heilpflanze eingesetzt und findet sich auch in der modernen Pharmakologie wieder. (neb)