Rudolstadt Festival kündigt Russen-Band an – und sorgt für hitzige Diskussion!

Russisch-orthodoxe Priester wagen Widerstand gegen Ukraine-Konflikt

Russisch-orthodoxe Priester wagen Widerstand gegen Ukraine-Konflikt

Eigentlich weiß der russische Präsident Wladimir Putin die mächtige russisch-orthodoxe Kirche bei seinem "militärischen Spezialeinsatz" in der Ukraine fest hinter sich. Doch nicht alle orthodoxen Priester in Russland folgen der Linie der Kirchenführung. Ihr Widerstand hat indes einen Preis.

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Rudolstadt. Im Juli ist es soweit: Das beliebte Rudolstadt Festival geht an den Start.

Natürlich ist da auch die Vorfreude auf das diesjährige Line-Up riesig. Doch jetzt soll auf dem Festival in Rudolstadt eine russische Band auftreten, die für einigen Diskussionsstoff sorgt. Viele freuen sich über die Ankündigung – andere wollen das Festival jetzt komplett boykottieren.

Rudolstadt: Pussy Riot tritt in Rudolstadt auf

Das Festival hat jetzt verkündet, dass die russische Band „Pussy Riot“ in Rudolstadt auftreten wird. Die feministische Band ist dafür bekannt, sich für Homosexualität einzusetzen und vor allem regierungs- und kirchenkritisch zu sein. Die Band polarisiert.

2012 wurden die Punk-Rockerinnen sogar festgenommen. Sie protestierten in einer Russisch-Orthodoxen Kirche in Moskau mit einem „Punk-Gebet“. Grund für den Protest: Das Bündnis zwischen russischem Staat und Kirche. Im Anschluss folgten weitere Protest-Aktionen, darunter auch zum Beispiel Hungerstreiks. Mit ihrer radikalen Haltung gegen Wladimir Putin ist die Band auch über die russischen Grenzen hinaus bekannt.

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Und genau das sorgt bei den Nutzern auf Facebook für eine hitzige Diskussion.

Russen-Band sorgt auf Rudolstadt Festival für heftige Diskussion

Das Festival selbst hat die Band-Ankündigung auf Facebook gepostet – und hier sind die Nutzer überwiegend ganz aus dem Häuschen. Ein kleines Stimmungsbild der Kommentarspalte:

  • „Ich find's supergigamegatoll.“
  • „Ich bin stolz auf Rudolstadt.“
  • „Wahnsinn! Das wird ein Fest.“
  • „Großartiger Coup.“

Doch unter dem Facebook-Post des MDR kippte die Stimmung schnell – Einigen ist der Band-Autritt sogar ein langjähriger Boykott wert:

  • „Ein Grund mehr da nicht hinzugehen.“
  • „Na dann gehen wir dieses Jahr eben mal nicht hin!“
  • „Ein schönes Festival... nun nicht mehr. Wird für die nächsten drei Jahre boykottiert.“

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Wer sich den Auftritt dennoch nicht entgehen lassen möchte, kann sich jetzt schon Karten für den 7. bis 10. Juli in Rudolstadt sichern. Das Programm und alle weiteren Infos findest du hier. (jko)