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Thüringen: Setzen 6! Für DIESE Abgeordneten aus dem Freistaat hagelt es schlechte Noten

Thüringen: Setzen 6! Für DIESE Abgeordneten aus dem Freistaat hagelt es schlechte Noten

© picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka | Christophe Gateau / Montage: Thüringen24

Das ist Thüringens Landeshauptstadt Erfurt

Erfurt ist die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen. Sie ist mit 214.000 Einwohnern die größte Stadt des Bundeslandes. Erfurt wurde im Zusammenhang mit der Errichtung des Bistums im Jahr 742 erstmals urkundlich erwähnt.

Zum Start der Sommerferien gibt es nicht nur für die Schüler in Thüringen ein Zeugnis. Traditionell vergibt die unabhängige Plattform „abgeordnetenwatch.de“ in dieser Zeit auch Noten für das Antwortverhalten der Bundestagsabgeordneten auf die Fragen von den Bürgern.

Die Thüringer Abgeordneten können dabei mit ihrem Zeugnis ganz zufrieden sein – auch wenn sich der Schnitt (2,6) im Vergleich zum letzten Jahr (2,5) leicht verschlechtere. Das könnte vor allem an sechs Problem-Kandidaten liegen, die in der Sommerpause vielleicht ein wenig Nachhilfe gebrauchen könnten.

Durchschnittliches Zeugnis für Thüringer Abgeordnete

Aber zunächst die guten Nachrichten. Insgesamt neun Thüringer Abgeordnete bekamen in der Abgeordnetenwatch-Analyse die Bestnote 1. Allen voran Stephan Brandner (AfD), der alle 179 an ihn gestellte Fragen beantworten konnte. Auf Platz zwei und drei folgen Katrin Göring-Eckardt (Grüne) mit 78 von 78 beantworteten Fragen und Antje Tillmann (CDU) mit 16 von 16 beantworteten Fragen.

Ein besonders mieses Zeugnis dürfen sich dagegen insgesamt sechs Abgeordnete abholen, die in der Endnote eine 5 oder 6 stehen haben. Darunter auch die ehemalige Linken-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow, die nur 2 von 11 Fragen beantwortet hatte (Note 5).

Diese Thüringer Abgeordneten schnitten mit der Endnote „mangelhaft“ oder „ungenügend“ ab:

  • Klaus Stöber (AfD): Wahlkreis 190: Eisenach – Wartburgkreis – Unstrut-Hainich-Kreis (3 von 7 Fragen beantwortet – Note 5)
  • Christian Hirte (CDU): Wahlrkeis 190: Eisenach – Wartburgkreis – Unstrut-Hainich-Kreis (eine von 4 Fragen beantwortet – Note 5)
  • Susanne Hennig-Wellsow (Linke): Wahlkreis 193: Erfurt – Weimar – Weimarer Land II (2 von 11 Fragen beantwortet – Note 5)
  • Reginald Hanke (FDP): Wahlkreis 195: Saalfeld-Rudolstadt – Saale-Holzland-Kreis – Saale-Orla-Kreis (0 von 3 Fragen beantwortet – Note 6)
  • Gerald Ullrich (FDP): Wahlkreis 196: Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg (0 von 7 Fragen beantwortet – Note 6)
  • Carsten Schneider (SPD): Wahlkreis 193: Erfurt – Weimar – Weimarer Land II (0 von 12 Fragen beantwortet – Note 6)

Den Bundestagsabgeordneten aus Thüringen wurden seit Beginn der Legislaturperiode insgesamt 389 Fragen auf der Internetplattform gestellt. 347 davon wurden beantwortet. Das entspricht einer Antwortquote von knapp 90 Prozent.

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Immer zum Start der Schulferien vergibt „abgeordnetenwatch.de“ Noten für das Antwortverhalten der Bundestagsabgeordneten der verschiedenen Bundesländer. Die Analyse soll den Wähler helfen einzuschätzen, wie die Abgeordneten auf Fragen der Bürger reagieren. (bp)