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Thüringen: „Public Viewing“ zur WM? Die Antworten der Städte sind deutlich

Gibt es auch zur Winter-WM 2014 „Public Viewing“-Events in Thüringen? Die Antworten der meisten Städte sind bisher eindeutig.

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u00a9 IMAGO / Karina Hessland

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So schön ist das Bundesland

Dass eine Fußball-WM im Winter ausgespielt wird, hat es noch nie gegeben. Am 20. November geht’s los in Katar, die Terminierung der Endrunde sorgt aber nicht bei allen Fans für Freudensprünge. Das könnte auch Konsequenzen für eine Tradition haben, die spätestens seit der Heim-WM 2006 auch in Thüringen zu einem kleinen Ritual geworden ist.

Die Rede ist von den vielen „Public Viewings“ in der ganzen Bundesrepublik. Im WM-Jahr 2022 gibt es in Thüringen eine eindeutige Tendenz für derartige Veranstaltungen. Welche das ist, erfährst du hier.

Thüringen: Kaum „Public Viewings“ zur WM

In den größeren Städten in Thüringen liegen nach Angaben der Stadtverwaltungen nämlich bislang keine Anmeldungen für öffentliche Übertragungen vor. So gingen bisher weder im Erfurter Bürgeramt Anmeldungen für das sogenannte „Public Viewing“ in diesem Winter ein, noch in Gera oder Weimar. Auch aus Eisenach hieß es: „Dazu ist uns aktuell nichts bekannt, es sind bisher keine Veranstaltungen angemeldet.“

Ab dem 20. November wird in Katar erstmals eine WM-Endrunde im Winter ausgespielt, was bei vielen Fans für Unmut sorgt. Vor allem aber steht das Turnier in der Kritik, weil dem Emirat beim Bau der Stadien und der Organisation massive Verletzungen von Menschenrechten vorgeworfen werden.

Thüringen: Große Kritik an Katar

Feuchtfröhliche Partys und gemeinsames Rudelgucken im Biergarten wird es zur bevorstehenden Weltmeisterschaft auch andernorts in Deutschland kaum geben. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, planen die meisten Städte keine größeren Veranstaltungen zur WM. Und unter dem Hashtag #keinkatarinmeinerkneipe finden sich in den Sozialen Medien außerdem zahlreiche Bars und Kneipen, die sich einem Boykott-Aufruf angeschlossen haben.


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Der Wüstenstaat Katar auf der arabischen Halbinsel steht wegen Menschenrechtsverstößen und des Umgangs mit Arbeitern aus anderen Ländern schon lange in der Kritik. In der Vergangenheit war es auch zu tödlichen Unfällen auf den WM-Baustellen gekommen. Die Regierung des Emirats verweist auf Reformen und weist Teile der Kritik zurück.