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Thüringer Wald schaltet auf Wintermodus! So bringst du Tiere unnötig in Gefahr

Es wuselt im Thüringer Wald! Alles was nicht gen Süden fliegen kann schaltet in den Wintermodus. Der Mensch ist für die Tiere aber gerade die größte Gefahr.

© Ralf Sikorski

Thüringer Wald - diese Hotspots solltest du kennen

Wir merken es selbst: Die Temperaruten fallen gefühlt mit jedem Tag. Die Decken kommen raus, man kuschelt, kocht Tee und schlägt das Brennholz im Garten. Aber nicht nur bei uns Menschen wechselt alles in Wintermodus. Auch im Thüringer Wald bereitet sich alles, was nicht gen Süden fliegen kann auf die kalte Jahreszeit vor.

Zumindest würden die lieben Vierbeiner das gerne tun, wenn sich nicht bei ihren Vorbereitungen gestört werden. Dabei können vor allem die vielen Besucher im Thüringer Wald den Tieren gefährlich werden. Selbst wenn sie das gar nicht wollen.

Thüringer Wald schaltet auf Wintermodus

„Derzeit bereiten sich große und kleine Waldtiere darauf vor, die kommenden Kältemonate und die saisonale Nahrungsknappheit zu überstehen“, sagt ThüringenForst-Chef Volker Gebhardt. Für Hirsch, Fuchs, Siebenschläfer und Co. geht es also jetzt ums blanke Überleben. Es werden Nüsse gebunkert, Fettpolster angelegt oder es wird etwa in einer Starre verfallen.

Dabei werden die Tiere aber nicht selten durch nichts ahnende Menschen gestört. Manche lassen ihren Hund zum Beispiel ohne Leine im Wald umherstreunen. Dieser folgt dann wiederum nur seinen Instinkt, schreckt kleine Nager hervor und versetzt sie in Stress. Und den können die Tiere zurzeit beim besten Willen nicht gebrauchen. So verschwenden sie Energie, die gerade wichtiger ist denn je.

Das solltest du im Thüringer Wald vermeiden

Anderes Beispiel: Ski-Langläufer, die sich abseits der offiziellen Loipen bewegen. Plötzlich sieht sich ein Tier genötigt zu flüchten. Gleiches Spiel, gleicher Stress für die Vierbeiner. ThüringenForst findet: Das müssen wir unseren Waldmitbewohnern nicht zumuten.


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Deswegen gilt: Wintersport nur an offiziellen und ausgewiesenen Flächen betreiben. Die Wanderwege nicht verlassen und vor allem Wandränder und schneefreie Flächen meiden. Gerade dort können die Tiere nämlich in der kalten Jahreszeit noch ein wenig Wärme tanken und auf Nahrungssuche gehen.