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Thüringen: Schock-Fund! Mann macht traurige Entdeckung am Waldrand

Ein Mann in Thüringen machte in einem Waldstück einen echten Ekel-Fund. Wer ist dafür verantwortlich?

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© IMAGO / photonews.at

Fünf Gefahrenquellen im Haushalt für Haustiere

Keine gekippten Fenster oder Schokolade im Haus: Wer sicher gehen will, dass die Haustiere sicher Zuhause leben, sollte diese Gefahrenquellen beachten.

Wer macht so etwas? In der Nähe von Lausnitz bei Neustadt (Thüringen) hat ein Mann einen unfassbaren Ekelfund gemacht.

Er informierte sofort die Behörden – und die sind jetzt echt sauer. Wer ist für die Sauerei in Thüringen verantwortlich?

Schock-Fund in Thüringen

Der aufmerksame Mann war nach Angaben des Landratsamtes des Saale-Orla-Kreises am Montag in der Nähe des Speichers Neunhofen unterwegs. In einem Gebüsch entdeckte er dann etwas Schreckliches. Mehrere tote Tiere wurden hier offenbar einfach „entsorgt“. Der Mann rief das Veterinäramt auf den Plan.

Die dortigen Mitarbeiter fanden vor Ort insgesamt 34 erwachsene Enten – alle waren tot. Da es sich nicht um Wildenten, sondern um Hausgeflügel handelt, liegt der „Verdacht einer illegalen Beseitigung der Kadaver nahe“, so die Behörde.

Veterinäramt sucht Zeugen

Jetzt werden dringend Zeugen gesucht, die etwas über die Herkunft der toten Tiere sagen können oder denen etwas in der Nähe des Fundortes aufgefallen ist (siehe Bild). Der Fundort befindet sich ganz in der Nähe eines Hochsitzes in einer Böschung.

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Thüringen: Hier wurden die toten Tiere gefunden. Foto: Landratsamt Saale-Orla-Kreis

Das Veterinäramt weist ausdrücklich darauf hin, dass eine solche „Beseitigung“ von Tierkadavern absolut illegal ist. Jedes Vieh (dazu zählt auch Geflügel) müsse fachgerecht entsorgt werden. Besonders jetzt, wo sich in Deutschland die Geflügelpest ausweitet.


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Bisher gab es im Saale-Orla-Kreis in Thüringen zwar noch keinen Fall des Erregers. Das kann sich aber schnell ändern. Das Friedrich-Löffler-Institut schätzt die Gefahr, dass sich Hausflügelbestände mit dem Virus infizieren könnten als hoch ein. „Umso wichtiger ist es, Bestände mit auffälligen Verlusten oder Symptomen, die auf die Geflügelpest hindeuten, tierärztlich abklären zu lassen und dem Veterinäramt zu melden“, so das Veterinäramt.