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Wetter in Thüringen: Nächster Polar-Hammer im Freistaat! „Hört einfach nicht auf“

Gerade erst sind die Temperaturen beim Wetter in Thüringen etwas in die Höhe geklettert – schon kommt die nächste Kälte-Klatsche. Hier erfährst du mehr.

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Die heftigsten Wetterlagen in Thüringen seit 1990

Dauerregen, Sturm oder Rekord-Hitze: Das waren die heftigsten Wetterlagen in Thüringen seit 1990.

Es ist ja eine alte Bauernweisheit. „Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist!“ Klar, im Wetter in Thüringen ging es mit den Temperaturen in den letzten Tagen und Wochen endlich mal ein wenig nach oben.

Ein Experte warnt jetzt aber schon wieder vor dem nächsten Polarluft-Schwall, der auch beim Wetter in Thüringen für frostige Verhältnisse sorgen könnte. Hier erfährst du mehr.

Wetter in Thüringen: Temperatursturz ab nächster Woche

„Es hört einfach nicht auf, dieses Frühjahr ist sehr unbeständig“, sagt Meteorologe Dominik Jung in einem YouTube-Video von „wetter.net“. Aber auch wenn es sich nicht so anfühlt: Der Mai war bisher sogar ein wenig wärmer, als das Temperaturmittel der letzten Jahre. Im Vergleich zu 1961 bis 1990 sogar um 1,4 Grad.

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Ob das in ein paar Wochen auch genau so aussieht? Die einschlägigen Wetter-Prognosen gehen nämlich in der nächsten Woche von einem ziemlichen Temperatureinsturz aus. Schon wieder grätschen uns wohl polare Luftmassen beim Frühlingswetter dazwischen. Wohl dem, der noch keine Dahlien gepflanzt hat.

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Am Wochenende bleibt es aber laut dem Deutschen Wetterdienst zunächst einmal mäßig warm im Freistaat. Am Samstag und Sonntag bleiben aber wohl Höchstwerte um die 20 Grad das höchste der Gefühle. Dazu gibt es etwas Regen und vereinzelte kleine Gewitter.


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Ab der nächsten Woche sieht es vor allem in den Temperaturen etwas anders aus. Dafür verantwortlich ist eine Kältezunge, die ab Dienstag erst in den höheren Lagen Polarluft auch nach Deutschland und damit Thüringen spült. „Zum Donnerstag verstärkt sich das Ganze nochmal“, sagt Jung, „zum Teil bis zu Minus 5, Minus 6 Grad genau über unseren Köpfen in fünfhundert Metern Höhe.“ Das bedeute auch am Erdboden Temperaturen von zumeist unter 15 Grad – und vor allem Nachts Gefahr für Bodenfrost.