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Wetter in Thüringen: Eiskalt abserviert! Droht dem Freistaat das Weihnachts-Drama?

Schnee-Liebhaber kommen in Thüringen derzeit nicht auf ihre Kosten. Doch, gibt es noch Hoffnung oder droht das Weihnachts-Wetter-Drama?

© IMAGO/ Beautiful Sports

Die heftigsten Wetterlagen in Thüringen seit 1990

Dauerregen, Sturm oder Rekord-Hitze: Das waren die heftigsten Wetterlagen in Thüringen seit 1990.

„Ja wieen nu?“ – das wird sich der ein oder andere bei dem Wetter in Thüringen denken. Während der Monat vielversprechend mit einer Menge Schnee angefangen hat, ist davon mittlerweile nichts mehr übrig.

Und auch die „Schnee-Tendenzen“ für Weihnachten sprechen in Thüringen und ganz Deutschland eine eindeutige Sprache. Wie das Wetter in den kommenden Tagen wird, ob wir Weihnachten mit Schnee, Regen oder Sonnenschein rechnen können und ob du dein Feuerwerk im Schneematsch zünden musst, erfährst du hier.

Wetter in Thüringen wird wechselhaft

Schnee-Fans in Thüringen machen derzeit ein langes Gesicht. Während das Wetter am Anfang des Monats für Ski-Langlauf traumhaft war, sind die Loipen jetzt gänzlich verschwunden. Nachdem alle Ski-Lifte im Freistaat euphorisch in die Saison starteten, stiegen kurz darauf die Temperaturen an. Schnee gibt’s, wenn dann, nur aus der Kanone.

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Und auch der Diplom-Meteorologe Dominik Jung hat für Schnee-Liebhaber schlechte Nachrichten. „Weiße Weihnachten wird es in Deutschland nicht geben“, macht er in seinem neusten YouTube-Video von wetter.net deutlich, „Da ist nix zu holen“. Bis Silvester kann es zwar in ganz Deutschland nass und wechselhaft werden, doch eine weiße Decke wird uns leider nicht dauerhaft überziehen.

Thüringen: Hoch sorgt für mildes Wetter

Doch werfen wir erst einmal einen Blick auf die kommenden Tage. Derzeit ist es in vielen Teilen Thüringens regnerisch, grau und ungemütlich. Doch das soll sich ändern: „Das Hoch Fiona rutscht nach Deutschland rein und sorgt für eine Wetterberuhigung“, prophezeit der Wetter-Experte. Und das heißt nichts anderes als: trockenes Wetter über das ganze Wochenende vom 15. bis 17. Dezember hin.

Da sollten uns im Freistaat auch keine bösen Überraschungen drohen – zumindest, was das Wetter angeht. Bei Temperaturen zwischen sieben und elf Grad kann man sich auch auf dem Weihnachtsmarkt entspannt ein bis drölfzig Glühwein beziehungsweise Kinderpunsch gönnen.

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Und ähnlich starten wir auch in die 51. Kalenderwoche – also vom Wetter her, nicht mit Glühwein. Montag (18. Dezember), Dienstag und Mittwoch tut sich dann auch nicht viel ändern. Die Temperaturen bewegen sich zwischen drei und zehn Grad. Aber die Sonne lässt sich auch bei uns in Thüringen hier und da mal wieder blicken. Für alle die vergessen haben, wie sie aussieht: das ist das große, gelbe Ding am Himmel. Donnerstag (21. Dezember) kommt dann ein bisschen Schwung in die Bude. Da kann es in den höheren Lagen schneien. Doch bevor du dich zu früh freust: Spätestens 24 Stunden später ist das Ganze dann aber schon wieder weg.


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Aber das „Schmuddel-Wetter“ bleibt Thüringen leider noch ein bisschen erhalten. Am Samstag (23. Dezember) bleibt es grau und nass. Und auch an Heiligabend lässt sich das Wetter nicht schönreden, wie Dominik Jung prophezeit. Bei Temperaturen zwischen vier und zehn Grad kann es zwar zu Schneeregen (in Hochlagen) kommen, aber auch hier werden wir nichts Längerfristiges davon haben. Und auch über die Feiertage bleibt es beim „Ekel-Wetter“ so wie Dominik Jung treffend sagt. Bis Silvester wird sich da auch nicht mehr viel tun. Schnee, Eis, Frost und weiße Weihnachten sind damit wohl endgültig vom Tisch.