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Thüringer Firma häuft sechsstelligen Schuldenberg an – und zieht die Notbremse

Diese Firma aus Thüringen hat eine Menge Schulden. Ob sie das jetzt in den Griff bekommt.

© imago/JOKER

So wurde dieser LKW-Fahrer zum Nageldesigner

Andreas Seydaack verdiente sein Geld als Lkw-Fahrer. Doch dann entschied er sich für einen ungewöhnlichen Berufswechsel: Er wurde Nageldesigner. Jetzt betreibt Seydaack ein Nagelstudio im Essener Süden.

Sechsstellig in der Kreide stehen – für viele für uns undenkbar. Für diese Thüringer Firma ist das allerdings die bittere Realität.

Wie es dazu gekommen ist, dass sich die Firma aus Thüringen so verschuldete, kannst du hier nachlesen.

Thüringen: Schuldenberg häuft sich

Nicht nur Menschen aus Thüringen kennen es: Ob ein kleiner Kredit für das Smartphone oder großer Kredit für das Eigenheim – viele Menschen haben Schulden. Doch die lassen sich meistens in geraumer Zeit abstottern. Wenn ein Unternehmen allerdings Schulden angehäuft hat, dürfte klar sein, dass sich die Beträge in anderen Dimensionen bewegen. Doch der Schuldenberg DIESER Firma aus Thüringen ist außergewöhnlich hoch.

+++ Thüringer Werk hofft auf die Rettung! DAS verheißt allerdings nichts Gutes +++

Es geht dabei um das Unternehmen aus Rudolstadt „Christian Thielemann Transport und Logistik GmbH“. Dieses sitzt im Industriegebiet Schwarza. Laut Informationen der „Ostthüringer Zeitung“ stellten Firmengründer Christian Thielemann und Sohn Patrick schweren Herzen im Dezember 2023 am Amtsgericht Gera den Antrag auf vorläufige Insolvenz. Ein harter Schritt für jedes Unternehmen! Doch es ging nicht anders, der Schritt musste sein.

„Konnten nicht mehr die Lohnzahlung sichern“

Im Jahr 2021 hatte Sohn Patrick Thielemann die Geschäftsführung des Unternehmens übernommen. Da er aber noch zwei andere Firmen führt, gab er diese im letzten Jahr wieder an seinen Vater ab. Zu diesem Zeitpunkt war der Schuldenberg längst angehäuft. Der Grund: Ein Kunde hatte Forderungen des Unternehmens nicht bezahlt, der Finanzdienstleister der Firma ebenso nicht. Die Folgen sind gravierend – „Am Ende standen wir mit 200.000 Euro im Minus, die uns in der Kasse gefehlt haben, um alle Verbindlichkeiten zu erfüllen“, beklagte Geschäftsführer Christian Thielemann gegenüber der Ostthüringer Zeitung.


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Nach Gesprächen mit den Kunden und der Bank sah es allerdings so aus, als würde Thielemann auf den Kosten sitzen bleiben. „Wir konnten nicht mehr die Lohnzahlung ab 1. Januar sichern, wollten unseren Mitarbeitern aber nicht zumuten, dass sie kein Geld bekommen“, erzählte Christian Thielemann weiter. Doch es gab einen Hoffnungsschimmer: Nach dem Gerichtstermin meldete sich Insolvenzberater Peter Scholl und bot dem Unternehmen seine Hilfe an. Seit dem schöpfen die Thielmanns wieder Hoffnung. Wie Sie die Firma wieder auf einen grünen Zweig bringen wollen, liest du bei der „Ostthüringer Zeitung„.