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Thüringen: Wohnungsnot im Freistaat spitzt sich zu! Jetzt kommt auch noch DIESE Hiobsbotschaft

Die Wohnungsnot im Freistaat steigt. Denn einige Thüringer Wohnungsunternehmen cancelten ihre Neubauprojekte. Hier mehr dazu.

© IMAGO/Steinach

Mietschulden? Ab dieser Frist droht der Rauswurf

Wer zu wenig oder keine Miete zahlt, dem droht der Rauswurf aus der Wohnung. Wer das vermeiden will, sollte bei der Zahlung diese Frist einhalten.

Die Wohnungen sind auch in Thüringen knapp, es wird immer schwerer, ein passendes Heim zu finden. Und dann auch noch das.

Einige Thüringer Wohnungsunternhemen haben sich dazu entschlossen, Huntete geplante Neubauten zu canceln. Warum? Das erfährst du hier.

Thüringer Wohnungsnot spitzt sich zu

Eigentlich sollte es ein Jahr des Aufschwungs im Wohnungsbau werden. Doch jetzt ziehen dunkle Wolken über dem Thüringer Immobilienmarkt auf. Der Verband der Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft prophezeit für 2024 einen drastischen Rückgang der Investitionen in Wohnungsneubauten und Instandhaltung. Laut Verbandsdirektor Frank Emrich haben auch kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen bereits angekündigt, auf die Hälfte ihrer geplanten Neubauten zu verzichten.

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Das betreffe schätzungswese 300 bis 400 Wohnungern. Ein harter Schlag für Wohnungssuchende. Der Grund für das Canceln der Baumaßnahmen: Gestiegene Kosten für Energie und Baumaterialien sowie höhere Baukreditzinsen. Das würde den Wohnungsbau verteuern und die sozialen Verpflichtungen der Unternehmen gefährden. Die Investitionskosten würden sich über Mieten kaum noch refinanzieren lassen.

Experte warnt vor unbezahlbarem Wohnraum

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in den Verbandswohnungen in Thüringen bewegte sich Ende 2022 zwischen 8,66 Euro im ländlichen Raum und 9,23 Euro in den Städten Erfurt, Weimar und Jena. Klingt eigentlich nicht schlecht, oder? Doch laut Emrich sind für eine Miete, die die Investitionskosten deckt, satte 16 bis 18 Euro pro Quadratmeter nötig. Ein Betrag, den sich viele Thüringer kaum leisten können.


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Mit knapp 200 zusammengeschlossenen Wohnungsunternehmen im Verband der Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VTW) sind über 260.000 Wohnungen betroffen. Nahezu jeder zweite Mieter in Thüringen wohnt laut Verband in einem solchen Unternehmen. Die Situation könnte sich also für zahlreiche Mieter ganz schön zuspitzen.