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Thüringen: Strom-Preis-Schock! Für etliche Kunden gibt es ein böses Erwachen

Bittere Pille für etliche Strom-Kunden in Thüringen. Wofür du in künftig wesentlich tiefer in die Tasche greifen musst, liest du hier.

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Thüringen: So schön ist das Bundesland

Das Jahr ist gerade mal einen guten Monat alt und schon schocken die ersten Nachrichten über Preiserhöhungen in Thüringen und ganz Deutschland die Verbraucher.

Konkret geht es um viele Energieversorger in Thüringen. So müssen Abnehmer von Haushaltsstrom künftig wesentlich tiefer in die Tasche greifen, als noch im vergangenen Jahr.

Thüringen: Preiserhöhung trifft auch den Freistaat

Laut einem Bericht der Bild schießen die Preise für Strom bereits im März und April drastisch in die Höhe. Ausgerechnet habe dies das Verbraucherportal Verivox. Demnach seien die Gründe für die Preiserhöhungen teurere Netzentgelte für den Haushaltsstrom sowie Steuererhöhungen.

Im Freistaat betrifft diese Maßnahme konkret Kunden folgender Energieversorger: Die Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH, Energieversorgung Inselsberg GmbH, Stadtwerke Mühlhausen GmbH und die Stadtwerke Meiningen GmbH sollen die Preise für Verbraucher anziehen.

Thüringen: Sollten die Kunden Anbieter wechseln?

Kunden dieser Anbieter zahlen dem Bericht zufolge ab dem kommenden Monat bis zum fünf Prozent mehr im Jahr auf ihren Haushaltsstrom. Ein Haushalt mit drei Personen und einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden zahlt bei der Eisenacher-Versorgungs-Betriebe GmbH 45 Euro mehr, bei den Stadtwerken Mühlhausen sind es 46 Euro.

Die Energieversorgung Inselsberg schlägt sogar 60 Euro im Beispiel drauf und bei den Stadtwerken Meiningen sind es schließlich 81 Euro mehr im Jahr.


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Da das Prüfen von Verträgen und Konditionen ja immer wieder gern angeraten, aber auch ebenso gern vergessen wird, scheint diese Preiserhöhung ein Grund mehr zu sein, Preise zu vergleichen und mögliche Alternativangebote von anderen Energieversorgern einzuholen. Gut zu wissen: Wer einen günstigeren Stromanbieter gefunden hat, kann innerhalb von zwei Wochen die Grundversorgung kündigen.