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Thüringen hat einiges aufzuholen! HIER bleibt der Freistaat unter den Erwartungen

Thüringen hat einiges aufzuholen – an einer Stelle gibt es aber besonderen Aufholbedarf für den Freistaat. Lies hier mehr dazu.

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Thüringen: Fünf kuriose Fakten über den Freistaat

Der Freistaat Thüringen hat Einiges zu bieten. Hier kommen fünf kuriose Fakten, die du vielleicht noch nicht wusstest.

Die Welt befindet sich im stetigen Wandel und hat keinen Platz für Beständigkeit. Während wir vor noch nicht allzu langer Zeit für Bank-Überweisungen, den Wocheneinkauf und sogar soziale Kontakte das Haus verlassen musste, läuft heutzutage fast alles über den Bildschirm. Im Beamtendeutsch nennt sich das gerne: Digitalisierung. Und die schreitet – zumindest theoretisch – immer weiter voran. Die Bundesregierung hatte dafür sogar einmal ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Ob das in Thüringen erreicht worden ist?

Thüringen: Online-Dienstleistungen ersparen Gang aufs Amt

Für die Beantragung von Elterngeld, Bauvorbescheiden, Baugenehmigungen oder auch Aufenthaltstiteln musste man bisher immer den Gang aufs Amt antreten. Doch: Das alles kann man in Thüringen mittlerweile über das Internet beantragen. Insgesamt musst du für 214 Dienstleistungen nicht mehr bis zum Amt laufen, wie aus einer Übersicht des Bundesinnenministeriums hervorgeht. Immerhin 20 mehr als vor einem halben Jahr. Klingt nach viel Leistung fürs Steuergeld – aber nur wenn wir die Vorgaben der Bundesregierung vollkommen außer Acht lassen.

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Eigentlich sollten bis Ende 2022 bereits 575 Verwaltungsdienstleistungen online angeboten werden. Davon ist Thüringen noch meilenweit entfernt. Dabei ist Freistaat im bundesweiten Vergleich sogar ein Spitzenreiter in Digitalisierung. Mit seinen 214 möglichen Online-Dienstleistungen liegt der Thüringen auf Platz vier. Besser schnitten nur Bayern, Hessen und Hamburg (jeweils etwa 250) ab.


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Online-Dienste sind nicht nur reine Ländersache, auch Kommunen können sie anbieten. Im März 2024 waren 53 Leistungen in mindestens einer Thüringer Kommune verfügbar. Spitzenreiter dabei ist Weimar: Hier werden 28 Angebote kreisweit umgesetzt. Die Kreise Sonneberg, Hildburghausen, Saalfeld-Rudolstadt, Greiz, Gotha und Schmalkalden-Meiningen bieten jeweils nur ein Online-Angebot an. (nas mit dpa)