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Thüringer Wirtschaft: Traurige Bilanz! Aktuelle Zahlen liefern Grund zur Besorgnis

Offenbar hat die Thüringer Wirtschaft im vergangenen Quartal 2024 ganz schön zu kämpfen. Die neusten Zahlen sind alarmierend.

Thueringen
© IMAGO/photothek

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Die Porzellanherstellung und die Glasbläserei haben eine lange Tradition in Thüringen.

So ganz rund läuft es für die Thüringer Wirtschaft offenbar nicht. Das zeigen jedenfalls aktuelle Zahlen – die Grund zur Sorge liefern.

Besonders zu kämpfen, haben dabei die Thüringer Industriezweige Lebensmittel und Metall. Eine traurige Bilanz für das erste Quartal 2024.

Wirtschaft in Thüringen: Konjunktur stockt

Der Umsatz der Thüringer Industrie ist im ersten Quartal um 1,1 Milliarden auf rund 9,1 Milliarden Euro gesunken. Der Rückgang fiel mit 10,4 Prozent zweistellig aus, geht aus Zahlen des Statistischen Landesamtes von Donnerstag hervor. Allerdings gab es auch zwei Arbeitstage weniger als in den ersten drei Monaten 2023.

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Ohne Berücksichtigung des Preisanstiegs für viele Waren betrug das Minus sogar 4,1 Prozent. Rückgänge verzeichneten die Industriebetriebe sowohl beim Absatz in Deutschland als auch beim Export. Die Lieferungen ins Ausland verringerten sich um 275,5 Millionen Euro auf 3,4 Milliarden Euro – preisbereinigt um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Exportquote lag bei 37,4 Prozent und damit etwas höher als der Vorjahreswert.


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Einbußen erlitten vor allem die Lebensmittel- und Metallindustrie, ermittelten die Statistiker. Die Industrie beschäftigte im Durchschnitt des ersten Quartals knapp 144.000 Menschen und damit etwa so viele wie im Vergleichszeitraum. (jko mit dpa)