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Thüringer am Finanz-Limit! DAS können sich immer weniger Menschen im Freistaat leisten

Die Inflation hat im Freistaat ordentlich ihr Unwesen getrieben – DIESE Folgen hat sie für den Thüringer Geldbeutel.

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u00a9 IMAGO/Wolfgang Maria Weber

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Die Preise sind seit 2021 gefühlt kontinuierlich in die Höhe geschossen – und damit auch logischerweise unsere Ausgaben. Zwischenzeitlich zeichnete sich in Sachen Inflation zwar etwas Entspannung ab, trotzdem müssen viele Thüringer weiterhin Abstriche machen und können sich finanziell keine großen Sprünge mehr erlauben.

Laut einer neuen Statistik zeigt jetzt schwarz auf weiß: Besonders die Ausgaben in einem bestimmten Sektor schlagen bei den Thüringen ordentlich zu buche.

Thüringen: Trauriger Spitzenreiter

Dass das Leben in den letzten Jahren deutlich teurer geworden ist, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Die Ausgaben für Lebensmittel, Immobilien und einiges mehr sind mit der Inflation ganz schön in die Höhe geschossen – dementsprechend müssen viele den Gürtel mittlerweile enger schnallen. Im Zuge dessen hat „Allianz Direct“ eine Umfrage durchgeführt, die die Ausgaben der Thüringer genauer unter Lupe genommen hat.

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Besonders in einem Bereich sind die Kosten ganz schön angestiegen – und zwar in Bezug auf die Energie- und Kraftstoffpreise. Thüringen ist in einem Ranking der Umfrage zusammen mit Schleswig Holstein trauriger Spitzenreiter: Im Freistaat gaben nämlich knapp 15 Prozent aller Befragten an, dass sie das Gefühl haben, sich weniger Sprit leisten zu können als vor dem Inflationsanstieg 2021.

Umstieg auf E-Mobilität

Zum Vergleich: Im Nachbarbundesland Bayern sind es dagegen lediglich neun Prozent – nur Schleswig-Holstein liegt mit rund 17 Prozent höher als der Freistaat. Natürlich könnten die vergleichsweise hohen Spritkosten ebenso eine Rolle im Ranking spielen. Bände spricht die Auswertung der Statistik allerdings dennoch. Gerade in der Altersgruppe der 31 bis 45-Jährigen sei der Anteil der Betroffenen am höchsten – in diesem Alter dürften die meisten gerade eine Familie gründen oder ein Haus kaufen wollen.


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Insgesamt seien die Kraftstoffausgaben bei den Befragten aber um knapp 28 Prozent durch die hohen Preise gestiegen. Um die 51 Prozent seien „ein wenig“ oder „sehr besorgt“ darüber, wie sich die Kosten und Ausgaben für Sprit in Zukunft noch entwickeln werden – auch bei dieser Statistik liegt Thüringen mit 54 Prozent im Bundesländer-Vergleich auf dem zweiten Platz. Im Zuge dessen überlegen laut der Auswertung immer mehr Thüringer, auf E-Mobilität umzusteigen.