Veröffentlicht inThüringen

Hiobsbotschaft für Opel in Eisenach! HIER gehen jetzt die Lichter aus

Für diesen Zulieferer ist jetzt Schluss – darum hat das Opel-Werk in Eisenach künftig einen Partner weniger zu beklagen.

opel eisenach
© IMAGO/Panthermedia

Abriss des Opelwerks aus der Luft

Bochum, 05.11.2015: Der Abriss des Opel-Werks geht weiter: Die Luftaufnahmen zeigen den aktuellen Stand der Arbeiten auf dem Gelände.

Die Automobil-Branche in Thüringen hat mit einer Krise nach der anderen zu kämpfen. Dementsprechend wenig verwunderlich ist es, dass dem Opel-Werk in Eisenach künftig ein Zulieferer abspringen wird.

Der Abschied nach über 30 Jahren dürfte nicht leicht sein – dass hier dichtgemacht wird, hat nämlich einen traurigen Hintergrund.

Opel Eisenach: Nach 33 Jahren ist Schluss

Die automobile Zulieferer-Branche im Freistaat ist schwer gebeutelt – demnach müssen immer mehr Betriebe ihre Werke schließen. Nun hat es indirekt auch das Opel-Werk in Eisenach getroffen: Wie die „Thüringer Allgemeine“ berichtet, gehen nämlich bei einem Zulieferer des Betriebs schon bald die Lichter aus.

+++ Opel geht mit neuem Modell an den Start – aber die Meinungen gehen auseinander +++

Ab Oktober ist für den US-amerikanischen Autositz-Hersteller „Lear Corporation“ nach rund 33 Jahren Schluss mit der Produktion im Freistaat – es sei denn, es kommt nicht doch noch zu einer Verlängerung von vier Wochen. Das sei aktuell jedenfalls noch im Gespräch. Es ist nicht nur für die Branche selbst ein schwerer Schlag: Das Unternehmen ist der Zulieferer für die Produktion des Opel „Grandland“-Modells.

Konkurrenz aus Asien

Doch es ist nicht der einzige Standort, den „Lear Corporation“ aufgibt: Auch im fränkischen Kronach oder im saarländischen Saarlouis wurden die Werke bereits dichtgemacht. Laut Informationen der „Thüringer Allgemeinen“ ziehe sich das Unternehmen insgesamt allmählich mehr und mehr aus Deutschland zurück. Ein Grund dafür könnte wohl sein, dass Deutschland als Standort einfach nicht mehr lukrativ ist.


Mehr News:


Asiatische Unternehmen werden zunehmend zu einer ernsthaften Konkurrenz für europäische Unternehmen und erweisen sich demnach als die attraktiveren Geschäftspartner – nicht überraschend, dass sich das Unternehmen aus Deutschland zurückzieht. Doch: Wie geht es vor allem mit den Beschäftigten aus Eisenach weiter? Das kannst du im Artikel der „Thüringer Allgemeinen“ nachlesen.