Leipzig: Große Trauer bei Fußballverein – Spieler stirbt bei Pool-Party

Lok Leipzig trauert um seinen ehemaligen Torwart (†20). (Symbolbild)
Lok Leipzig trauert um seinen ehemaligen Torwart (†20). (Symbolbild)
Foto: imago stock&people / imago/blickwinkel

Leipzig. Schock bei Lok Leipzig! Der Fußballverein trauert um einen ehemaligen Torhüter (†20). Der junge Mann ist bei einer Pool-Party am Wochenende ums Leben gekommen.

Neben dem 20-Jährigen starb noch ein zweiter Mann (†39). Außerdem musste ein dritter Mann (47) reanimiert werden. Der Fall gibt Rätsel auf

Lok Leipzig: Ex-Torhüter tot aufgefunden

Das Unglück geschah am Wochenende bei einer privaten Feier in Gerichshain im Landkreis Leipzig.

Am Sonntag veröffentlichte Lok Leipzig einen Nachruf auf Facebook. Die Anteilnahme ist überwältigend – die Fans in tiefer Trauer.

Zwei Tote nach Pool-Party bei Leipzig

Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigten die Todesfälle am Sonntag in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Die 20 und 39 Jahre alten Männer seien bei der Nutzung des Swimmingpools auf einem privaten Grundstück in dem Ortsteil der Gemeinde Machern gestorben, hieß es.

Sie teilten außerdem mit, dass der dritte Mann verletzt aus dem Pool gezogen und ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

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Todesursache Trockeneis?

Die beiden Todesopfer wurden leblos aus dem Pool geborgen. Es habe noch Versuche gegeben, sie zu reanimieren, sagte eine Polizeisprecherin. Zu näheren Hintergründen machte sie keine Angaben.

Nach Informationen der „Bild“ gehen die Ermittler davon aus, dass Trockeneis aus einer professionellen Vereisermaschine die Ursache für das Unglück gewesen sein könnte. Es soll von außen in den überdachten Pool geleitet worden sein, wohl um Nebel zu erzeugen. Gleichzeitig könnte dadurch tödliches Kohlenstoffdioxid eingeleitet worden sein.

Das wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht kommentieren.

Verbrechen NICHT ausgeschlossen!

Die weiteren Hintergründe seien Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei hat bisher ein Verbrechen nicht ausgeschlossen und ermittelt in alle Richtungen. Die genaue Todesursache müsse durch die Gerichtsmedizin ermittelt werden, hieß es.

Die beiden Toten werden obduziert. Mit Ergebnissen sei aber erst nächstes Jahr zu rechnen, sagte eine Polizeisprecherin am Montag in Leipzig. Bei der Untersuchung solle die Todesursache geklärt werden. (aj, ak, dpa)