„In aller Freundschaft – die jungen Ärzte“: Drehpause beendet – doch Fans reagieren wütend: „Riskant und unnötig“

Die Dreharbeiten von „In aller Freundschaft“ gehen endlich weiter. Doch einige Fans reagieren verständnislos.
Die Dreharbeiten von „In aller Freundschaft“ gehen endlich weiter. Doch einige Fans reagieren verständnislos.
Foto: MDR_Saxoinia Media_Rudolf Wernicke

Die Drehpausen sind endlich beendet! An den Sets von „In aller Freundschaft“ und „Die jungen Ärzte“ geht es nun wieder zur Sache. Aber nur unter strengen Sicherheitsauflagen.

Ein Sicherheitsspezialist hat ein Arbeitsschutz- und Hygienepaket speziell für die Dreharbeiten konzipiert. Doch einige Fans reagieren verständnislos.

„In aller Freundschaft“: Dreharbeiten wieder im Gange – Fans wütend: „Riskant und unnötig“

Seit Anfang Mai darf in der Sachsenklinik in Leipzig und auch im Johannes-Thal-Klinikum in Erfurt wieder gearbeitet werden – in enger Abstimmung mit den jeweiligen Behörden, berichtet der Sender.

Am Set herrschen strenge Hygieneregeln: Handhygiene, Maskenpflicht, Mindestabstand. Außerdem wurden unter anderem Abstandsmarkierungen und vermehrte Reinigungs- und Desinfektionsvorgänge festgeschrieben. Hinter der Kamera herrscht zudem Mund-Nasenschutz-Pflicht.

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Um diese Maßnahmen fachgerecht umsetzen zu können, wurden von der Saxonia Media sogar zusätzliches Personal wie Desinfektionsfachkräfte und Sicherheitsfachkräfte eingestellt und die Position einer Hygienebeauftragten neu geschaffen.

Doch der Aufwand stößt nicht bei allen Fans auf Begeisterung.

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„Absolut nicht in Ordnung, dass...“

„Ich finde es eigentlich nicht gut. Es ist eine pure Verschwendung von Desinfektionsmitteln etc. wir als Fans können auch noch etwas warten auf neue Folgen“, schreibt eine Frau auf der IaF-Hompage. „Es ist einfach nur riskant und unnötig, die Dreharbeiten wieder zu starten.“

Auch bei Facebook teilen einige Fans diesen Unmut. „In der Coronazeit sollte auf den Weiter-Dreh verzichtet werden, ich seh die Serie wirklich sehr gerne aber ich finde es absolut nicht in Ordnung, dass Hygieneartikel dafür verwendet werden und was noch alles dazu gehört, die werden wo anders viel dringender gebraucht.“

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Die Macher von „In aller Freundschaft“ reagieren darauf und versichern: „Wir gehen sehr sparsam mit den Materialien um und nutzen sie nur da, wo es sinnvoll ist. Und Abstand einhalten ist ohnehin das wichtigste – das kostet zum Glück kein Material.“

Und wieder andere Fans sind dagegen hellauf begeistert: „Dann kann ich mich ja auf weitere tolle neue spannende und emotionale Folgen meiner absoluten Lieblingsserie freuen.“ (fno)