PETA: Schrecklicher Verdacht der Tierschutzorganisation – Ist der kleine Orang-Utan im Leipziger Zoo DARAN gestorben?

Das Orang-Utan-Baby Rima im Zoo Leipzig ist gestorben. Die Tierrechtorganisation Peta hat einen schlimmen Verdacht.
Das Orang-Utan-Baby Rima im Zoo Leipzig ist gestorben. Die Tierrechtorganisation Peta hat einen schlimmen Verdacht.
Foto: dpa

Leipzig. Der Zoo in Leipzig trauert um das kleine Orang-Utan Mädchen Rima. Das Affenbaby ist im April gestorben. Es war gerade erst 9 Monate alt.

Jetzt hat die Tierschutzorganisation Peta aber einen schrecklichen Verdacht.

Peta: Ist das Affenbaby aus dem Zoo Leipzig DARAN gestorben?

Rima sei von einem auf den anderen Tag eingeschlafen und nicht wieder aufgewacht. Lauteten die traurigen Nachrichten aus dem Zoo Leipzig im April. Das Affenbaby sei vorher schon schwer krank gewesen und wurde von einem Tierarzt betreut.

Die Tierschutzorganisation Peta forderte daraufhin, per Untersuchung aufzuklären, ob Rima etwa an Covid-19 gestorben ist.

Eine Peta-Fachreferentin begründe dies damit, dass „die Ansteckungsgefahr mit SARS-CoV-2 bei Menschenaffen durchaus wahrscheinlich“ sei. Als nächste Verwandte des Menschen seien sie auch für Krankheitserreger der menschlichen Atemwege anfällig.

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Affenbaby an Corona gestorben? Zoo empört

Die Zoo-Betreiber reagierten darauf ziemlich empört, wie die Bild-Zeitung berichtet. „Es fällt uns schwer, auf so unqualifizierte Aussagen von Peta zu reagieren.“

Rima sei nach ihrem Tod nicht auf Corona untersucht worden. Sie sei vorher schon matt und in schlechtem Allgemeinzustand gewesen. Man habe sie zunächst in der Gruppe gelassen, damit die anderen Tiere Abschied nehmen konnten. „Das ist so üblich.“

Nachträglich könne das tote Affenkind nicht mehr untersucht werden: Der Kadaver sei von der Tierkörperbeseitigung entsorgt worden. Eine Zoosprecherin versichert gegenüber der Bild: „In unserem Zoo gab es bisher weder Mitarbeiter noch Tiere, die Corona-Symptome hatten.“ (fno)