„In aller Freundschaft“(ARD): Star über kuriose Änderungen bei Dreharbeiten – „Mir wurde erstmals...“

Die Dreharbeiten von „In aller Freundschaft“ gehen weiter. Doch am Set gibt es jetzt kuriose Änderungen.
Die Dreharbeiten von „In aller Freundschaft“ gehen weiter. Doch am Set gibt es jetzt kuriose Änderungen.
Foto: dpa

Nach einer coronabedingten Pause gehen die Dreharbeiten der beliebten ARD-Serie „In aller Freundschaft“ endlich weiter.

In einem Interview mit dem ARD berichten die Schauspieler von „In aller Freundschaft“ jetzt von den erst ersten Drehtagen unter den neuen Corona-Bedingungen. Vieles ist dabei ziemlich kurios.

Schauspieler froh über Rückkehr zum Set

„Ich bin wahnsinnig froh, wieder hier zu sein“, berichtet Alexa Maria Surholt in dem Interview mit einem Lächeln auf den Lippen. In der Fernsehserie spielt sie die Rolle der Krankenhaus-Verwaltungschefin Sarah Marquardt.

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„Es ist unglaublich, wie ich alle vermisst habe.“ Zwar sei sie mit ihren Kollegen während der Drehpause in Kontakt geblieben, die Schauspieler und die Mitarbeiter des Sets jetzt allerdings wieder persönlich zu sehen zu können, freue sie trotzdem sehr.

„Alles ist komplizierter“

Doch, dass sich seit ihrer Rückehr ans Set vieles verändert hat, bekommt sie schnell zu spüren. Zu den anderen Schauspielern der Serie muss sie nun nämlich Abstand halten. Das ist für Surholt natürlich etwas ungewohnt. Zusammenstehen und plaudern, wie man es vor Corona gerne gemacht hat, sind nun verboten.

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Das ist „In aller Freundschaft“:

  • Läuft seit 1998 im ARD-Fernsehen
  • Erzählt die Geschichte des fiktiven Krankenhauses „Sachsenklinik“
  • Wurde 2014 mit dem Bambi ausgezeichnet
  • Bisher 23 Staffeln und knapp 900 Episoden ausgestrahlt
  • Drei weitere Staffeln bereits in Planung
  • Es gibt zwei weitere Ableger der Serie: „In aller Freundschaft“ - Die jungen Ärzte (2015) und „In aller Freundschaft“ - Die Krankenschwestern (2018)

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Wegen der Regelungen zum Mindestabstand sollen auch die Dreharbeiten ganz anders laufen. „Alles ist jetzt komplizierter und dauert etwas länger. Aber ich muss sagen, dass sich die Firma echt ins Zeug legt“, berichtet Surholt. „Deswegen halten wir uns auch an die Einschränkungen, die es jetzt gibt."

Wer ans Set kommt, muss vorher Fieber messen

Diese Einschränkungen hat auch Thomas Rührmann sehr deutlich zu spüren bekommen. In der Serie dürften ihn die meisten als Dr. Roland Heilmann kennen. „Mir wurde erstmals in diesen Jahren Fieber gemessen“, berichtet er.

Ähnlich wie Sutholt fehlen auch Rührmann die Kontakte am Set. Begrüßungen, Umarmungen oder sonstige Körperberührungen fallen weg. „Alles ist auf Distanz", erzählt er. „Man guckt sich jetzt ein bisschen mehr in die Augen. Denn die Augen sind die einzigen Informationen, die man vom anderen kriegt.“

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Home Office trifft Home Schooling

Andrea Kathrin Loewig, die in der Serie Dr. Kathrin Globisch spielt, erzählt, dass sie die sechs Wochen Drehstop bei sich zu Hause verbracht hat. „Das fühlte sich am Anfang ziemlich gut an, weil die ganze Familie zu Hause war. Wir hatten fast ein bisschen Ferien."

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Doch ganz so entspannt bleib es bei ihr nicht. Nach zwei Wochen, so erzählt sie, fing bei ihr das Home-Schooling an, bei welchem sie sich von zu Hause aus auf die kommenden Dreharbeiten vorbereiten musste.

Das war für Loewig nicht immer einfach. „Ich als Mutter habe da ganz schön drunter gelitten“, sagt sie. „Ich ziehe den Hut vor allen Eltern, die das jetzt zu Hause stemmen und managen müssen“, fügt sie daher noch hinzu.

Ob und wie sich die veränderten Drehbedingungen auf die neuen „In aller Freundschaft“-Folgen auswirken, kannst du jeden Dienstag um 21:00 in der ARD sehen. (kf)