Elefant, Tiger & Co. (MDR): Tierpfleger zeigt zwei neue Bewohner – doch etwas ist beunruhigend

Die beiden Gorillakinder aus dem Zoo Leipzig waren die Stars bei „Elefant, Tiger & Co.“ im MDR. (Symbolbild)
Die beiden Gorillakinder aus dem Zoo Leipzig waren die Stars bei „Elefant, Tiger & Co.“ im MDR. (Symbolbild)
Foto: imago images / Christian Grube

Leipzig. Im Pongoland im Zoo Leipzig ist Spielstunde angesagt!

Denn im Gorillagehege toben zurzeit zwei Gorillakinder herum. Kianga und Kio sind auch bei „Elefant, Tiger & Co.“ im MDR zu sehen. Tierpfleger Daniel Geissler freut sich über den verspielten Nachwuchs, er sagt aber auch: zurzeit müsse man auch sehr vorsichtig bei den Gorillas sein.

Denn eine Sache sei in Bezug auf die Menschenaffen noch nicht geklärt...

Elefant, Tiger & Co (MDR): Trubel im Gorillagehege

Die beiden Gorillakinder Kianga und Kio stellen zurzeit das Innengehege im Pongoland im Leipziger Zoo auf den Kopf – sehr zur Freude von Tierpfleger Daniel Geissler. „Für einen allein ist es halt doof“, meint er, aber die beiden Gorillakinder können sich zusammen schon ziemlich gut beschäftigen.

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Und wie: da wird gelacht, gekitzelt, gebalgt und sich gerollt. „Das macht den beiden schon ganz schön viel Spaß“, freut sich Geissler.

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Gorillas:

  • größte und schwerste Menschenaffen
  • eigentliche Heimat: westafrikanisches Tiefland, Bergwälder im Äquatorbereich von Nigeria bis zum Westkongo
  • leben in familienähnlichen Sippen
  • können über 50 Jahre alt werden.
  • sind Pflanzenfresser und bevorzugen Früchte, Blätter, Sprossen und Blüten

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Immer weniger Gorillas in freier Wildbahn

Aber Geissler ist auch besorgt. Denn leider gibt es in freier Wildbahn immer weniger Gorillas. Sie sind vom Aussterben bedroht. Deshalb geht Daniel zurzeit auch auf Nummer sicher, wenn er in der Nähe seiner Schützlinge ist – und trägt einen Mundschutz.

„Hundertprozentig wissen wir noch nicht ob [Corona] auf Menschenaffen gehen kann, aber durch unsere nahe Verwandschaft zu ihnen ist schon davon auszugehen, dass es auch auf Menschenaffen überspringen kann“.

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Trotz Corona-Krise konnte der Zoo Leipzig seine Tore mittlerweile wieder öffnen, seit Anfang Juni sind auch die Tierhäuser wieder für Besucher geöffnet. Ein Mund-Nasen-Schutz ist keine Pflicht beim Zoobesuch, er wird aber von den Zoobetreibern empfohlen, wenn kein Mindestabstand eingehalten werden kann. (fno)