„Riverboat“ (MDR) zeigt emotionale Szenen – „Verstummt, aber nicht vergessen“

Bei „Riverboat“ wird es am Freitag sehr emotional.
Bei „Riverboat“ wird es am Freitag sehr emotional.
Foto: imago images / STAR-MEDIA

Bei „Riverboat“ wird es am Freitag sehr im MDR emotional. Denn das Talk-Format geht auf eine kleine Zeitreise und zeigt emotionale Szenen, die nicht vergessen werden.

Auf der Facebookseite von „Riverboat“ werden Moderator Jörg Kachelmann und Kollegin Kim Fischer in einem Clip sehr ruhig. Denn die kommende Folge bewegt die beiden sehr.

„Riverboat“ zeigt besondere Sendung

Es geht um Riverboat-Gäste, die mittlerweile verstorben sind. Sie wollen ihnen noch einmal Gelegenheit geben, zu den Menschen zu sprechen.

„Schon zu Lebzeiten waren sie Legenden und sie bleiben es auch über ihren Tod hinaus“, sagt Kim Fischer.

Kachelmann verrät: „Mit dabei zum Beispiel: Sigmund Jähn, mein Held, Held der DDR. Morgenröthe-Rautenkranz, mehr muss man nicht sagen, Fliegerkosmonaut.“

Sigmund Werner Paul Jähn wurde 1937 in Morgenröthe-Rautenkranz in Sachsen geboren. Er war der erste Deutsche, der in den Weltraum flog. Mit der Sojus 31 ging es für ihn im August 1978 ins All. Während seines siebentägigen Aufenthalts machte er viele Experimente.

Ein Sänger bleibt der „Riverboat“-Moderatorin ewig im Gedächtnis: „An wen ich vor allem immer wieder denken werde, verstummt, aber nicht vergessen, ist die ‚Goldene Stimme von Prag‘ – natürlich Karel Gott.“

Der Sänger und Komponist wurde vor allem durch seine tiefe Stimme und der Titelmelodie von Biene Maja bekannt.

Auch ein Interview mit Schauspielerin Hannelore Elsner soll gezeigt werden. Sie starb im April 2019 im Alter von 76 Jahren in München. Die Liste von TV- und Kino-Filmen, bei denen sie mitgewirkt hat, scheint unendlich. Elsner wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und der Romy.

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Das ist „Riverboat“:

  • gibt es seit 1992, wurde von 1992 bis 1994 wöchentlich unter dem Namen „MDR Club“ ausgestrahlt
  • Talkshow fand ab Januar 1992 auf der „Dresden“ und ab April 1992 von der „Florentina“ statt, zwei auf der Elbe in Dresden gelegenen Schiffe
  • im Januar 1994 wurde Sendung in „Riverboat“ umbenannt und bis 2016 vierzehntägig gesendet
  • seit 2017 wieder wöchentlich gedreht, aus dem Studio 3 der Media City Leipzig
  • aktuelle Moderatoren sind Kim Fisher und Jörg Kachelmann

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„Riverboat“: Bald neue Folgen

Das Konzept kommt auch bei den Fans gut an. Kommentar: „Vielen Dank liebes Team von „Riverboat“, dass ihr Hannelore Elsner nicht vergessen habt. Bitte setzt euch bei eurem Sender auch dafür ein, dass öfter Filme mit ihr gesendet werden.“

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Fischer fasst zusammen: „Da kann man sich überhaupt nicht vorstellen, dass die nicht mehr da sind.“ Doch die „Riverboat“-Zuschauer dürfen ihnen noch einmal begegnen. „Menschen, die man nicht vergessen wird und wir haben sie mal zum Glück erlebt und Sie dürfen sie jetzt nochmal miterleben.“

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Ab dem 4. September werden dann wieder neue Folgen von Riverboat ausgestrahlt.

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„Das Riverboat der unvergessenen Stars“ kannst du am Freitag um 22 Uhr beim MDR sehen. (ldi)