„Riverboat“ (MDR): Wolfgang Bahro lästert über GZSZ-Anfänge – „Das war unterirdisches Laientheater!“

GZSZ-Schauspieler Wolfgang Bahro war am Freitag zu Gast bei „Riverboat“ (MDR). (Archivbild)
GZSZ-Schauspieler Wolfgang Bahro war am Freitag zu Gast bei „Riverboat“ (MDR). (Archivbild)
Foto: imago images / Raimund Müller

Leipzig. Ehrliche Worte bei „Riverboat“ im MDR – Schauspieler Wolfgang Bahro war am Freitagabend zu Gast.

Er spielt seit sagenhaften 28 Jahren bei GZSZ die Rolle des Jo Gerner. Für „Riverboat“-Moderatorin Kim Fisher ist Wolfgang Bahro in seiner Rolle „Deutschlands längst gedienter Fiesling“.

Riverboat“ (MDR): Wolfgang Bahro hat immer noch Lampenfieber

Man könnte denken, dass der Schauspieler nicht mehr aufgeregt ist. Alles Routine? Weit gefehlt! „Ich bin immer nervös, wenn ich vor der Kamera oder auf dem Theaterboden stehe“, so Wolfgang Bahro.

Beim Theater sei es schlimmer, weil man ja beim fernsehen alles wiederholen könne. Von ihm selbst gebe es wunderbare Outtakes: „Ich stehe kurz vor dem Urin“ zum Beispiel. Heinz Rühmann habe mal gesagt „Wenn das Lampenfieber nachlässt, dann kann man den Beruf an den Nagel hängen!“

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Wolfgang Bahro ist vor ein paar Tagen 60 Jahre alt geworden. Daher gab es vom „Riverboat“-Team eine Toblerone-Torte geschenkt. Offenbar ist der junggebliebene Schauspieler aber sehr figurbewusst. Mit Blick auf die Kalorienbombe fragt er: „Hält sich das lange?“

Neue Autobiografie: „Immer wieder Gerner“

Zum runden Geburtstag hat der GZSZ-Schauspieler eine Autobiografie herausgebracht. „Immer wieder Gerner – mein Leben als Bösewicht der Nation“ heißt das Buch.

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Dabei gehe es zur Hälfte um seine Lebensrolle als Jo Gerner und zur anderen Hälfte um ihn selbst, erklärt Wolfgang Bahro.

Zwar spiele er seine Rolle schon knapp 30 Jahre, aber im Alltag sei er immer noch als Privatperson unterwegs. Dabei wünsche er sich, auch da ein bisschen in seine Rolle schlüpfen zu können. „Der Mann hat so einen guten Geschäftssinn und ist clever sowie skrupellos. Und das fehlt mir alles“, sagt der 60-Jährige.

Wolfgang Bahro: „GZSZ war anfangs unterirdisch!“

Über seine GZSZ-Rolle sei er im Nachhinein glücklich.

„Am Anfang wollte ich sie ja gar nicht annehmen. Bei dieser Serie wollte ich gar nicht mitmachen. Ich hatte die ersten Folgen gesehen – das war unterirdisches Laientheater. Wenn die da die Türen zumachten, wackelten die Wände.“

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Die damals mitspielenden Models hätten teils keine drei Sätze richtig sprechen können. „Und da dachte ich 'Nee, damit versaue ich mir meine Karriere'“ – aber seine Agentin habe ihn so bekniet damals. Er könne ja nach zwei Monaten wieder aufhören bei GZSZ. Daraus sind jetzt aber 28 Jahre geworden... >> HIER kannst du dir das Interview ansehen! (ck)