„In aller Freundschaft“-Star gibt offen zu: „Ich kann über's Ziel hinausschießen“

Foto: MDR/Saxonia Media/Rudolf Wernicke

Bei „In aller Freundschaft“ spielt er den Vater von Arzu und ist seit Folge 172 regelmäßig dabei. In einem Interview zeigt sich Rolf Kanies so offen wie nie und macht ein kleines Geständnis.

Jeden Dienstagabend heißt es: Es ist „In aller Freundschaft“-Zeit. Die Fans lieben ihre Arzt-Serie. Aber nicht nur die Charaktere und deren Geschichten interessieren sie. Auch die Darsteller selbst werden in Fan-Gruppen immer wieder unter die Lupe genommen.

„In aller Freundschaft“: Gibt es Gemeinsamkeiten?

Bei Rolf Kanies und seiner Rolle Klaus Ritter gibt es sogar einige Parallelen. Das zeigt sich zum Beispiel in der Folge vom vergangenen Dienstagabend „Wenn Liebe wehtut“. In der 910. „In aller Freundschaft“-Sendung will Klaus aus der Einschulung seines Enkels etwas ganz Besonderes machen.

„Klaus schießt gern übers Ziel hinaus“, sagt Schauspieler Rolf Kanies, der schon seit rund 17 Jahren Arzus Papa Klaus Ritter verkörpert, im MDR-Interview.

„Das macht ja auch Liebenswürdigkeit und Menschlichkeit dieser Figur. Ich denke, in dieser Rolle und in dieser Geschichte werden sich einige Zuschauer wiederfinden können und dabei viel Freude haben", so der „In aller Freundschaft“-Schauspieler.

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Das ist Rolf Kanies von „In aller Freundschaft“:

  • Rolf Kanies wurde 1957 in Bielefeld geboren
  • Er spielt Arzus Vater Klaus Ritter seit Folge 172
  • Er studierte an der Theaterhochschule in Bochum und ist als Theater-, Film- und Fernsehschauspieler erfolgreich
  • In diesen Kinofilmen spielte er mit: Der Untergang, Anonyma, Das schweigende Klassenzimmer
  • Viele Zuschauer kennen ihn aus TV-Rollen wie Tatort, Die Kanzlei oder Babylon Berlin

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Dabei sieht er auch Ähnlichkeiten zu seiner Rolle. Er gesteht: „Oh ja, ich kann auch über's Ziel hinausschießen, weil ich Leute beglücken möchte. Das geht dann schon mal schief, aber ansonsten habe ich mit Klaus Ritter nicht viel gemein, außer, dass ich ihm natürlich meine Gefühle leihe!“

Doch das scheint noch nicht alles gewesen zu sein. In der letzten Folge von „In aller Freundschaft“ gibt es eine Szene, bei der Klaus mit seinem Schwiegersohn Puppentheater spielt. Er will alles gaben und bringt dabei den kompletten Aufbau zum Einsturz.

„In aller Freundschaft“: Kanies nimmt als Kind Eintritt

Eine weitere Gemeinsamkeit: „Ja, als Kind begann ich, im Alter von drei Jahren, Puppentheater zu spielen. Dort war mir auch klar, dass ich Puppenspieler oder Schauspieler werden wollte. Ab dem 6. Lebensjahr gab ich für die Kinder unseres Dorfes täglich Vorstellungen. Ich verlangte dafür 10 Pfennig Eintritt.“

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Sein Vater baute ihm sogar ein großes Theater in der Garage. Ganze 100 Handpuppen hatte er bereits mit 14 Jahren.

„Ab dem 15. Lebensjahr gründete ich, zusammen mit Dominik Raacke, dann eine Schultheatergruppe, die bis heute Bestand hat“, so der „In aller Freundschaft“-Darsteller im MDR-Interview. (ldi)

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