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„Riverboat“: Äußerst selten! Bei DIESEM Thema sind sich alle Gäste total einig

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Bei „Riverboat“ kam bei den Gästen von Jörg Kachelmann und Kim Fisher ein Thema auf, bei dem sich alle einig sind. (Archivfoto) Foto: imago stock&people gmbh

Leipzig. 

Die freitägliche Talkrunde „Riverboat“ ist vor allem wegen ihrer schillernden Gästeauswahl und den angeregten Diskussionen bei TV-Zuschauern beliebt.

Die verschiedenen Gäste der „Riverboat“-Moderatoren Jörg Kachelmann und Kim Fisher sind dabei nicht immer einer Meinung – doch bei einem Thema sind sich jetzt alles einig.

„Riverboat“: Gäste trauern Zuschauern hinterher

In einem „Riverboat“-Ausschnitt auf der Facebook-Seite der MDR-Sendung reden die Gäste über das fehlende Studiopublikum.

Wegen der Corona-Krise können die Zuschauer nicht mehr live bei der Aufzeichnung dabei sein – und werden offenbar schmerzlich vermisst!

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Das ist „Riverboat“:

  • gibt es seit 1992, wurde von 1992 bis 1994 wöchentlich unter dem Namen „MDR Club“ ausgestrahlt
  • Talkshow fand ab Januar 1992 auf der „Dresden“ und ab April 1992 von der „Florentina“ statt, zwei auf der Elbe in Dresden gelegenen Schiffe
  • im Januar 1994 wurde Sendung in „Riverboat“ umbenannt und bis 2016 vierzehntägig gesendet
  • seit 2017 wieder wöchentlich gedreht, aus dem Studio 3 der Media City Leipzig
  • aktuelle Moderatoren sind Kim Fisher und Jörg Kachelmann

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In dem eineinhalb Minuten Video schneidet Paul Panzer das Thema an:„Wie wichtig das Publikum ist, das merkt der Künstler erst…“, setzt er an.

Kurz darauf sagt er dann: „Aber diese Offenherzigkeit eines Publikums: hier einer laut lachend, da einer leise, da einer wimmernd. Das schafft eine Grundlage.“

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Für den Comedian ist das Publikum „die Partitur, die man dann sozusagen selber benötigt, um auch ein Timing, ein Pacing zu finden, dass es sich gut anfühlt.“ Showbiz-Kollegin Ina Müller, die neben Panzer sitzt, stimmt ihm zu.

+++ „Riverboat“: Als Jörg Kachelmann DIESEN Gast ankündigt, wird es gruselig – „Wie lange liegt die Leiche schon rum?“ +++

„Riverboat“: Kim Fisher mit rührender Geste an Publikum

Auch Linken-Politiker Gregor Gysi kann die Situation nachvollziehen:„Alle Künstlerinnen und Künstler, die auf Bühnen auftreten, wissen, wie wichtig Publikum ist. Aber jetzt wissen sie nochmal doppelt so sehr, wie wichtig Publikum ist“, sagt er.

Und bringt die Lage auf den Punkt: „Wenn man das wirklich erlebt hat, ohne Publikum: Du sprichst ins Leere!“

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Mehr zu „Riverboat“:

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Für „Riverboat“-Moderatorin Kim Fisher lässt die Diskussion, bei der sich alle Gäste einig sind, nur einen Schluss zu: „Liebes Publikum, das gilt alles Ihnen! Alles was unsere Gäste sagen – das gilt Ihnen! Sie fehlen uns!“, so die 51-Jährige direkt in die Kamera gerichtet.

Dann greift sie zu einer berührenden Geste: „Die Stühle sind leer und jetzt mal ein Applaus an Sie! Ernsthaft!“ (kv)